Stadtplan Leverkusen
26.06.2019 (Quelle: Internet Initiative)
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Hedgefonds Elliot mit 2% an Bayer beteiligt: Aufspaltung gewollt?


Nachdem die Bayer AG heute ihr weiteres Vorgehen im Rechtskomplex Glyphosat verkündet hat meldete sich der amerikanische Hedgfonds per Pressemitteilung zu Wort und verkündete, daß er mit 1,1 Mrd. E also gut 2% an Bayer beteiligt ist (932.551.964 Aktien * 55,99 (xetra-Kurs 17:35) =52,2 Mrd. Börsenwert).
Nach langen Ausführungen in denen die neue Glyphosat-Rechtsstrategie begrüßt wird führt Elliot am Ende auch aus "ist Elliott der Ansicht, dass Bayer mehr für die langfristige Wertschöpfung zum Vorteil aller Stakeholder machen könnte", i.d.R. eine Umschreibung für "Spaltet Bayer auf".

Pressemitteilung
"Von Elliott Advisors (UK) Limited („Elliott“) beratene Fonds halten Aktien und wirtschaftlich äquivalente Instrumente an der Bayer AG („Bayer“ oder „die Gesellschaft“) in einem Gesamtwert von 1,1 Mrd. Euro. Elliott nimmt Bayers Ankündigung, einen Sonderausschuss des Aufsichtsrats für Rechtsstreitigkeiten zu bilden (der „Sonderausschuss“) und Herrn John Beisner von der Kanzlei Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP als Rechtsberater des Aufsichtsrats und des Sonderausschusses zu mandatieren, zur Kenntnis.

Elliott begrüßt diese Schritte und ist zuversichtlich, dass die heutige Erklärung einen grundlegenden Wechsel in Bayers bisherigem Ansatz zur Bewältigung der rechtlichen Herausforderungen, denen die Gesellschaft derzeit gegenübersteht, darstellt. Elliott ist der Überzeugung, dass die Bildung des Sonderausschusses ein neues Maß an Kontrolle und eine neue Perspektive auf die bisherige Prozessstrategie, die einer grundlegenden Überarbeitung bedarf, eröffnet und dass sie außerdem dazu beitragen wird, der Gesellschaft den Weg zu einem vernünftigen, fairen und zeitnahen Vergleich zu eröffnen.

Die Mandatierung von Herrn John Beisner bietet für Bayer nicht nur einen Zuwachs an maßgeblicher Prozessführungskompetenz, sondern schafft auch die Basis für ein erneuertes Vertrauen in die Fähigkeit der Gesellschaft, eine zeitnahe und faire Lösung für ihre komplexen Rechtsstreitigkeiten herbeizuführen. Wie aus seiner Arbeit für Merck (Vioxx) und Johnson & Johnson (DePuy Hüftimplantate) ersichtlich, hat Herr Beisner eine nachweisbare Erfolgsbilanz, vielbeachtete Produkthaftungsfälle zu einer erfolgreichen Lösung zu führen. Elliott stimmt auch die vor Kurzem erfolgte Aufnahme gerichtlich angeordneter Vergleichsverhandlungen und die Ernennung von Herrn Ken Feinberg zum Mediator zuversichtlich. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung, sensible Streitigkeiten zeitnah und sachgerecht beizulegen, verleiht auch Herr Feinberg, wie schon Herr Beisner, dem Prozess weitere Glaubwürdigkeit und Integrität.

Nach Ansicht von Elliott bietet all dies Bayer eine wertvolle Plattform, um die mit dem Glyphosat-Rechtsstreit verbundenen Unsicherheiten zu lösen und einen zeitnahen Vergleich mit begrenztem finanziellen Aufwand herbeizuführen. Auch wenn die Lösung der Herausforderungen in den Rechtsstreitigkeiten unmittelbare Priorität hat, ist Elliott der Ansicht, dass Bayer mehr für die langfristige Wertschöpfung zum Vorteil aller Stakeholder machen könnte. Elliott ist der Ansicht, dass der aktuell niedrige Aktienkurs von Bayer den signifikanten Wert der einzelnen Geschäftseinheiten bzw. die bestehende Wertschaffungsmöglichkeit von mehr als 30 Milliarden Euro nicht widerspiegelt. Aufbauend auf der heutigen Erklärung sieht Elliott einem glaubwürdigen Bekenntnis der Gesellschaft entgegen, über unmittelbare Verbesserungen bei Prozessführung und Governance hinaus auch langfristige Wertschöpfungsmaßnahmen im Sinne aller Stakeholder zu prüfen."


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Letzte Änderung am 27.06.2019 00:38 von leverkusen.
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