Stadtplan Leverkusen
19.06.2019 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Stadtverwaltung und EVL treiben Elektromobilität voran


Weniger Stau und ein besseres Klima: Das ist das erklärte Ziel der Mobilitätswende. Um diese einzuleiten, werden daher bereits überall in Leverkusen schrittweise Maßnahmen für eine verbesserte Mobilität abseits des Individualverkehrs mit dem PKW umgesetzt – etwa in Form von wupsi-Leihrädern, dem Ausbau der Fahrradwege oder der Einführung von Schnellbussen. Das Thema Mobilität steht ganz aktuell auch im Fokus des Luftreinhalteplans für das Stadtgebiet, in dessen Rahmen die insgesamt 16 kommunalen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität umgesetzt werden müssen. Dazu zählen unter anderem eine schadstoffarme Flotte für die Stadtverwaltung und die Tochterunternehmen genauso wie der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Elektrofahrzeuge für den städtischen Fuhrpark Die Stadtverwaltung beschäftigt sich bereits mit dem Thema Elektromobilität und geht die Umrüstung der eigenen Flotte aktiv an. Seit Anfang des Jahres ist der Fachbereich Umwelt mit einem Elektroauto umweltfreundlich mit Ökostrom unterwegs. Das Elektroauto ist seitdem täglich im Einsatz, zum Teil mit mehreren Fahrten am Tag – und das ohne Probleme und mit großem Fahrspaß.
Weitere neun Elektrofahrzeuge soll die Stadtverwaltung über ein Förderprogramm erhalten. Der erforderliche Antrag wurde im Dezember 2018 gestellt. Dies erfolgte im Rahmen der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes, das durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert wird. Die Förderquote beträgt 50% der Ausgaben für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur, maximal jedoch 200.000 Euro. Damit stehen ca. 400.000 Euro für die Anschaffung von neun Elektrofahrzeugen und die Installation der Ladeinfrastruktur für diese Dienstfahrzeuge bereit (Also 22.222€/pro Fahrzeug). Die Elektrofahrzeuge ersetzen alte, größtenteils mit Diesel betriebene Fahrzeuge und tragen so zu einer sauberen Luft im Stadtgebiet bei. Momentan läuft die Abstimmung mit dem Fördergeber. Der Bewilligungsbescheid wird im Juli 2019 erwartet.
Ausbau der Ladeinfrastruktur durch die EVL Ziel ist es, dass nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch Privatleute und Unternehmen verstärkt auf Elektrofahrzeuge setzen. Dazu treibt die Energieversorgung Leverkusen den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge voran. Zu den schon bestehenden öffentlichen Ladestationen im Wiesdorfer Parkhaus City Center, im GBO-Parkhaus in Opladen, vor der AVEA in Küppersteg sowie vor der EVL-Zentrale am Overfeldweg werden 2019 bis zu sieben weitere "TankE"-Stationen hinzukommen. Damit stehen den bislang ca. 120 angemeldeten Elektrofahrzeugen in Leverkusen insgesamt 22 Ladepunkte im öffentlichen Raum zur Verfügung. Neue Ladesäulen sollen unter anderem an den Standorten auf dem Marktplatz in Opladen und auf dem Marktplatz in Schlebusch entstehen. Weitere Ladestationen wird die EVL mit Partnern wie dem Klinikum Leverkusen errichten und betreiben. Der Ausbau für die Folgejahre befindet sich derzeit anhand eines Kriterienkataloges in der Planungsphase.


Bisher verschenkt die EVL mangels funktionierendem Abrechnungssystem noch den Strom an den Ladesäulen.
Wasserstoff-Autos werden aus Sicht der Stadtverwaltung nicht ausreichend von der Industrie unterstützt und sind daher momentan keine Alternative zum Netz-Strom-Auto.
Die Stadtverwaltung verfügt noch über keine Karte, die es ihr ermöglicht an allen EVL-Ladesäulen zu tanken


Bilder, die sich auf Stadtverwaltung und EVL treiben Elektromobilität voran beziehen:
19.06.2019: Birgit Hardiman

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Letzte Änderung am 07.07.2019 12:46 von leverkusen.
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