Stadtplan Leverkusen
23.03.2019 (Quelle: Polizei)
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Razzia in Opladener Shisha-Bars - Polizei, Zoll und Stadt Leverkusen ziehen Bilanz


In Leverkusen führt die Polizei am heutigen Freitagabend (22. März), verstärkt durch Kräfte der Bereitschaftspolizei, umfangreiche Kontrollen durch. Ziel der seit 21 Uhr laufenden Maßnahmen sind derzeit vor allem Shisha-Bars und Spielhallen im Ortsteil Opladen.

Solche Einrichtungen dienen mitunter Straftätern wie Dealern, Räubern und Schlägern als Rückzugsort. Die Polizei in Leverkusen duldet keine rechtsfreien Räume und geht konsequent und niederschwellig gegen Straftäter vor. Neben der Erlangung von Szene-Erkenntnissen beabsichtigt die Polizei hiermit auch das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu steigern. An dem Schwerpunkteinsatz sind - im Hinblick auf mögliche steuerrechtliche und ordnungsbehördliche Verstöße - auch Kräfte des Zolls und der Stadt Leverkusen beteiligt.


Bilanz
Wie berichtet, haben am Freitagabend (22. März) starke Polizeikräfte mit Unterstützung durch den Zoll und die Stadt Leverkusen vor allem Shisha-Bars und Spielhallen mit Schwerpunkt Opladen kontrolliert. Nach polizeilichen Erkenntnissen werden solche Einrichtungen immer wieder auch von Drogendealern, Raubtätern und Schlägern als Rückzugsorte genutzt.

Die Bilanz des um 21 Uhr angelaufenen Schwerpunkteinsatzes kann sich sehen lassen: Insgesamt 190 Personen wurden kontrolliert. In der Bahnhofstraße ging den Polizisten dabei ein Mann (30) ins Netz, gegen den ein offener Haftbefehl wegen Diebstahls vorlag. Der Festgenommene war in anderer Sache erst vor zwei Tagen aus der Haft entlassen worden. Die Polizisten legten zudem zwei Strafanzeigen vor wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie das Pflichtversicherungsgesetz. Bei einem Barbesucher stellten die Beamten ein Einhandmesser sicher. Der Besitzer muss sich nun in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Die eingesetzten Zollbeamten stellten ihrerseits beachtliche 57 Kilo unversteuerten Tabak sicher. Dahingehend legten sie drei Strafanzeigen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige vor. Die Mitarbeiter der Stadt Leverkusen fertigten fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz. In einem Verfahren wegen Verstoßes gegen die Hygienevorschriften muss sich der Inhaber eines Döner-Grills verantworten. Eine weitere Anzeige legten die Ordnungskräfte vor wegen des Zustellens von Notausgängen.

Gegen ein Uhr waren die Einsatzmaßnahmen beendet.


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Letzte Änderung am 24.03.2019 12:54 von leverkusen.
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