Stadtplan Leverkusen
21.04.2020 (Quelle: LVR-Klinik)
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LVR-Klinik Langenfeld weiterhin für Patientinnen und Patienten da


Die aktuelle Situation aufgrund des Coronavirus stellt alle Menschen vor neue und große Herausforderungen. Das trifft im besonderen Maße auf Menschen mit psychischen Vorerkrankungen und Krisen zu. Deshalb ist die LVR-Klinik Langenfeld mit ihrem wohnortnahen und dezentralen Behandlungsangebot weiterhin für ihre Patientinnen und Patienten da.

Die derzeitige Situation fördert nicht nur Ängste bezüglich einer potentiellen Infektion der eigenen Person oder Angehöriger, sondern bringt oft auch finanzielle oder berufliche Unsicherheiten mit sich. Zusätzlich sind die Möglichkeiten für soziale Kontakte stark eingeschränkt und die gewohnte Tagesstruktur geht verloren. Das kann Ängste und Sorgen noch verstärken.
Wichtig sei, sich auch mit anderen Dingen zu beschäftigen, rät Dr. Dr. Thomas Dielentheis, Chefarzt der Abteilung Allgemeine Psychiatrie 1 der LVR-Klinik Langenfeld. So könne die Zeit für die Lieblingsserie, ein neues Buch, viele Spaziergänge, Sport oder telefonieren mit Freunden und Angehörigen genutzt werden. „Wer jedoch eine Depression entwickelt, womöglich auch Suizidgedanken, der sollte sofort professionelle Hilfe in Anspruch nehmen“, betont Dielentheis.
Deshalb haben alle psychiatrischen Ambulanzen, die Tageskliniken und der stationäre Bereich der LVR-Klinik Langenfeld geöffnet. Für Menschen, die psychiatrische Beratung oder Behandlung benötigen, sind die Ambulanzen der Klinik die erste Anlaufstelle. Dazu gehört auch die Institutsambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie in Leverkusen. Es können kurzfristig Termine vereinbart und wahrgenommen werden, natürlich mit entsprechenden Hygiene- und Abstandsregelungen. Im Erstgespräch wird über geeignete individuelle Behandlungsmöglichkeiten, auch tagesklinisch oder stationär, gesprochen.

„Besonders ältere Menschen, die alleine leben und Abstand halten müssen oder Menschen mit unterschiedlichen Suchterkrankungen stehen jetzt vor besonderen Herausforderungen“, erklärt Jutta Muysers, ärztliche Direktorin der Langenfelder Klinik. Vereinsamung, keinerlei Kontakt zu Angehörigen und Freunden und nicht stattfindende Selbsthilfegruppentreffen können eine psychische Krise oder einen Rückfall in die Abhängigkeit auslösen. „Hier können wir mit unserer Arbeit in den Ambulanzen unterstützen“, ergänzt Muysers.

Die LVR-Klinik Langenfeld ist telefonisch und persönlich in allen Ambulanzen und der Notaufnahme erreichbar. Leverkusener Bürgerinnen und Bürger erreichen die
• Institutsambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie
Telefonnummer 02171 49018-300 oder per E-Mail ambulanz.leverkusen@lvr.de
• Ambulanz für Abhängigkeitserkrankungen in Langenfeld
Telefon: 02173 102-2155 und E-Mail: abhaengigkeitsambulanz.klinik-langenfeld@lvr.de

In Notfällen und bei akuten Krisen ist auch die Aufnahme in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 102-2003 erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.klinik-langenfeld.lvr.de oder auf der Website des Leverkusener Bündnisses gegen Depression.


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Letzte Änderung am 21.04.2020 13:44 von leverkusen.
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