Stadtplan Leverkusen
01.04.2020 (Quelle: Internet Initiative)
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Chempark in Zeiten von Corona: Produktion nicht beeinträchtigt


Um zu erfahren, welche Auswirkungen Corona auf den Chempark und seine ca. 32.650 Mitarbeiter hat, sprachen wir mit Chempark-Pressesprecher Timo Krupp.

Außer dem Currenta-Berufskolleg in Flittard, das wie alle Schulen in NRW durch die Landesregierung seit dem 16. März bis zum Ende der Osterferien geschlossen ist läuft die Produktion der Currenta-Gruppe (incl. Chemion und Tectrion) als Chempark-Betreiber in den Bereichen Logistik (Autohof, Werksbahn und Hafen), Energie (Strom, Dampf und Frischwasser) und Entsorgung stabil, da die Leistungen von den Unternehmen im Chempark weiterhin nachgefragt werden (Krupp: "Aktuell sind keine über das normale Maß hinausgehenden Schwankungen, zum Beispiel im Energiebedarf und im Anfall von Abwasser/Abfall, zu erkennen.")

Deutlich zurückgegangen sind dagegen beim Zentralen Besuchsempfang angemeldeten Besuchswünsche für Externe.

Bei Currenta selber arbeiten ungefähr ein Drittel der Mitarbeiter mobil und ca. zwei Drittel im Werk unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen. So sind z.B. in der Currenta-Zentrale E1 statt der sonst üblichen 90 Personen aktuell nur 10 Personen anzutreffen.

Nicht nur Currenta sondern auch die Chempark-Unternehmen sind außerhalb der Produktion auf HomeOffice (z.B. Covestro am verstärkt am 20.03.) umgestiegen, sodaß momentan viele Parkplätze im Werk frei sind.

Seit Mittwoch letzter Woche führt Currenta an allen (teilweise kürzer als sonst geöffneten) Pförtnern (incl. Autohof und den außerhalb der Werksmauern liegenden Gebäuden wie K9, K10, K13, Q26, Q30, D162 und D208, nicht aber z.B. W11) bei allen Mitarbeitern und Besuchern (egal ob Fußgänger, Radfahrer, PKW- oder LKW-Nutzer) per thermografischer Kamera Temperaturmessungen durch. Im Falle von Fieber wird der Zutritt verwehrt und der entsprechende Werksausweis (im Falle von Mitfahrern auch deren Ausweise) gesperrt und die Personen gebeten, sich in häusliche Quarantäne zu begeben.
Krupp: "Wir, wie auch alle ansässigen Firmen, Mitarbeiter und Besucher, tragen eine Verantwortung bei den Bemühungen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Fieber-Scans sind eine weitere Maßnahme, um die Möglichkeit der Verbreitung des Virus innerhalb der Werksgrenzen bestmöglich vorzubeugen. Bislang wurde erst eine Person abgewiesen. Wir setzen darauf, dass sich auch in Zukunft die Menschen an die Schutzhinweise halten.".


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Letzte Änderung am 01.04.2020 17:38 von leverkusen.
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