Stadtplan Leverkusen
24.03.2020 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Stadt Leverkusen richtet mobiles Corona-Abstrich-Zentrum ein


Am Donnerstag, 26. März, wird auf dem Gelände des ehemaligen Freibads Auermühle ein mobiles Corona-Abstrich-Zentrum (CAZ) der Malteser (im Auftrag der Stadt Leverkusen) seinen Betrieb aufnehmen. Das „mobil“ bezieht sich auch auf die Abstrichorganisation, denn die Probengeber werden in ihrem PKW über den Parkplatz und das frühere Freibadgelände geführt, sodass sie in ihrem Fahrzeug sitzen bleiben können und die notwendigen Rachenabstriche durch das Fenster des privaten PKW vorgenommen werden können Die Zuweisung zu diesem Zentrum erfolgt über den Hausarzt (bitte dort anrufen). Dieser nimmt nach entsprechender Anamnese die Überweisung zum CAZ vor. Der Patient bekommt von seinem Hausarzt einen Code für das CAZ. Mit diesem neuen Zentrum sollen sowohl die Hausärzte als auch Labore entlastet und die Probenentnahme effektiver abgewickelt werden.

„Ohne eindeutige Überweisung und Code wird niemand auf das Gelände gelassen“, betont Gesundheitsdezernent Alexander Lünenbach, „die Logistik des Geländes ist so angelegt, dass Autofahrerinnen oder Autofahrer ohne Zugangslegitimation sofort wieder ausscheren müssen, ohne dass es zu Behinderungen kommt. Diese Botschaft ist mir ganz wichtig: Es ist völlig sinnlos, auf gut Glück ohne entsprechende ärztliche Überweisung zu diesem neuen Zentrum zu fahren.“ Zudem gilt: Wer mit entsprechender Indikation beim CAZ vorstellig wird, gilt automatisch als Quarantänefall.

Zufahrt nur mit Überweisung
Die Probenentnahme aus dem privaten Fahrzeug hinaus hat den Vorteil, dass potenziell ansteckende Probengeber nicht in Kontakt zu anderen Wartenden kommen. Zudem können die Prozesse der medizinischen Helfer effektiver abgewickelt und aufeinander abgestimmt werden. Hier können in Zukunft bis zu 265 Abstriche in 10 Stunden vorgenommen werden. Die Erfahrungswerte vergleichbarer Einrichtungen haben eine durchschnittliche Dauer von 2,5 Min pro Abstrich ergeben. So können Krankenhäuser und Arztpraxen entlastet werden.

Mit einem Station-Chief bzw. Abschnittsleiter, vier medizinischen Fachkräften in zwei Teams für den Schleimhautabstrich, einem Arzt im Hintergrund und sechs Securityleuten ist der Personalbedarf vergleichsweise gering. Zudem ist der Bedarf an Schutzkleidung, Desinfektionsmitteln, Brillen und Masken niedrig, weil diese Ausrüstung nicht nach jedem Patienten gewechselt werden muss. Auch der Laborbereich ist getrennt in den Schwarzbereich, der mit eventuell kontaminierter Schutzkleidung betreten werden darf und einen Weißbereich, in dem die Proben eingetütet, dokumentiert und für den Transport ins Labor vorbereitet werden. Betreiber im rechtlichen Sinne ist die Stadt Leverkusen. Der Malteser Hilfsdienst e.V. ist beauftragt, die entsprechende Anlage umzusetzen und agiert als Verwaltungshelfer. Die Leitung der Anlage wird durch den Malteser Hilfsdienst e.V. sichergestellt. Entsprechende Verbrauchsmaterialien werden durch die Stadt Leverkusen bereitgestellt. Das CAZ ist zunächst an zwei Tagen in der Woche geöffnet. Sollte es nötig sein, werden die Öffnungszeiten verlängert.


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Letzte Änderung am 06.04.2020 18:57 von leverkusen.
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