Stadtplan Leverkusen
18.03.2020 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Nicht dringliche Amtsgeschäfte müssen verschoben werden


Stadtverwaltung konzentriert sich auf die Bewältigung der Coronakrise

Ab morgen konzentriert sich die Stadtverwaltung Leverkusen auf die Bewältigung der Coronakrise und befreit viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Präsenzpflicht. Das soll weitere Infektionsketten unterbrechen, aber auch die langfristige Leistungsfähigkeit der Stadtverwaltung sicherstellen. „Wir müssen auch in der Mitarbeiterschaft Infektionskaskaden vermeiden, um die allgemeine Funktionsfähigkeit der Stadtverwaltung zu erhalten,“ so Oberbürgermeister Uwe Richrath. „Das heißt nicht, dass bei der Stadtverwaltung niemand mehr arbeitet. Im Gegenteil, durch die Coronakrise sind viele Aufgaben hinzugekommen, so dass einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Wochenenden durcharbeiten müssen.“ Der reguläre Servicebetrieb wird darüber hinaus gesichert. Alle Ressourcen werden aber in erster Linie auf die Krisenbewältigung und die damit verbundenen Aufgaben konzentriert.

In einem internen Schreiben an die Mitarbeiterschaft formuliert Oberbürgermeister Uwe Richrath: „Helfen Sie mit, die neuen Anforderungen zu bewältigen! Dies können Sie aktiv tun, indem Sie sich und ihre Arbeitskraft – wenn erforderlich – auch für neue Aufgaben zur Verfügung stellen, zum Beispiel indem Sie (am Wochenende) die Bürgerhotline unterstützen. Oder indem Sie es akzeptieren, dass sich vorübergehend Ihre Kernaufgaben verändern werden oder dass Ihr Engagement auch außerhalb des üblichen Arbeitszeitrahmens gefordert wird.“

Die für den Dienstbetrieb notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen ab morgen Einzelbüros beziehen. Für alle anderen Mitarbeiter gilt, sie haben keine Präsenzpflicht, sie haben sich aber in ihrer häuslichen Umgebung zur Verfügung zu halten, um ggfls. von dort aus Aufgaben zu übernehmen und sich zur kurzfristigen Dienstaufnahme während der üblichen Dienstzeiten bereit zu halten.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das mehr denn je: sie sollten nicht unbedingt notwendige Amtsgeschäfte verschieben. Die Bearbeitung von unaufschiebbaren Anliegen ist gesichert. Wer zurzeit Kontakt mit den städtischen Behörden braucht, sollte sein Anliegen telefonisch absprechen und Termine telefonisch oder per E-Mail vereinbaren. Die Stadtverwaltung ist weiterhin telefonisch erreichbar. Bei Beratungsbedarf stehen die Bürgerhotline 0214/406-3333 und die gestern eingerichtete E-Mailadresse corona@stadt.leverkusen.de zur Verfügung.


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Letzte Änderung am 18.03.2020 17:28 von leverkusen.
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