Stadtplan Leverkusen
02.03.2020 (Quelle: Werkselfen)
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Werkselfen und Blomberg teilen die Punkte


Es war der Sonntag der Punkteteilungen aus Sicht der Spitzenballsportmannschaften in Leverkusen. Während die Werkself in der Fußballbundesliga mit einem 1:1 einen Punkt aus Leipzig mitnahm, gab es zeitgleich in Leverkusen in der Handballbundesliga der Frauen ebenfalls ein Remis mit Bayer-Beteiligung.

In der Ostermann Arena sahen 650 Zuschauer ein leistungsgerechtes 23:23 (8:6) zwischen den Tabellennachbarn vom TSV Bayer 04 und der HSG Blomberg-Lippe. Für die Werkselfen war es das erste Unentschieden in der laufenden Saison.

Die Fans beider Teams wurden in der ersten Hälfte auf eine harte Probe gestellt. Kompakte Abwehrreihen und hervorragende Torhüterinnen bestimmten in erster Linie das Geschehen. Die Gäste aus dem Lipperland fanden etwas besser in die Partie und führten schnell mit 2:0. Die Gastgeber hingegen benötigten siebeneinhalb Minuten, ehe Jennifer Rode den ersten Treffer für ihre Farben erzielen konnte. In diesem „Schritttempo“ ging es bis zur Halbzeit weiter. Leverkusen erkämpfte sich, mit einer stark auftrumpfenden Nele Kurzke im Tor, Mitte der ersten Hälfte eine knappe Führung, die man auch mit in die Kabine nahm. 8:6 nach 30 Minuten, kaum ein Zuschauer dürfte eine Erinnerung an ein ähnlich torarmes Spiel in der Rundsporthalle gehabt haben.

Die Halbzeitpause schien den Gastgeberinnen dann besser bekommen zu sein. Nele Kurzke hielt zweimal stark, Jennifer Souza und Anna Seidel bauten die Führung auf 10:6 (34.) aus. Doch die Gäste aus Blomberg bewiesen ihre bisher in dieser Saison gezeigten Qualitäten und waren beim 11:11 (38.) wieder im Spiel. In Minute 45 dann die große Schrecksunde aus Leverkusener Sicht. Jennifer Rode stieß im Angriff mit einer Gegenspielerin zusammen und musste vom Parkett getragen werden - für die Linkshänderin war die Partie beim Stand von 16:14 für die Werkselfen damit beendet. Eine Untersuchung am Montag soll Klarheit über die Schwere der Verletzung der 24-Jährigen bringen. Zwar brachte Svenja Huber die Gastgeberinnen kurz danach mit ihrem einzigen Feldtor zum 17:14 noch einmal mit drei Toren in Front, doch in der Folge tat sich Leverkusen im Rückraum ohne eine Linkshänderin schwer. Zudem fehlten mit der erkrankten Mareike Thomaier, Kim Hinkelmann und Lilli Holste, die mit der A-Jugend in Bietigheim weilten, weitere Alternativen. Hinzu kam das Blombergs Silje Brons Petersen nach dem Wechsel nicht mehr zu halten war. Die Rückraumspielerin erzielte in der Folge sechs ihrer insgesamt neun Treffer und war maßgeblich für den Punktgewinn der HSG unterm Bayerkreuz verantwortlich. So entwickelte sich eine hochspannende Schlussphase, in der sich kein Team den entscheidenden Vorteil erkämpfen konnte. Svenja Hubers 23:22 per Siebenmeter konnte Tessa van Zijl eine halbe Minute vor dem Ende erneut egalisieren und damit die Punkteteilung klar machen. „Die Punkteteilung geht in Ordnung. Es war ein Kampfspiel auf Augenhöhe, das keinen Sieger verdient hatte. Wir konnten uns nie entscheidend absetzen, denn dafür fehlte es im Angriff phasenweise an der nötigen Power“, so das Resümee von Bayer-Trainerin Renate Wolf.


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Letzte Änderung am 26.03.2020 21:23 von leverkusen.
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