Stadtplan Leverkusen
31.01.2020 (Quelle: Werkselfen)
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Topspiel Leverkusen gegen Thüringer HC live bei Eurosport


Seit Dezember überträgt der Sender Eurosport, die führende Sportplattform in Europa, an Freitagen Spiele der Handballbundesliga der Frauen. Den Anfang machte kurz vor dem Jahreswechsel die Partie Göppingen gegen Leverkusen. Am kommenden Freitag sind die Werkselfen erneut beim Topspiel präsent, diesmal erstmals mit einem Heimspiel.

In der Ostermann Arena stellt sich dabei um 18.00 Uhr mit dem Thüringer HC ein absolutes Spitzenteam vor. Der THC ist wohl im Frauenhandball das Team der 2010er Jahre, das kann mit Blick auf die größten Erfolge wohl ohne Übertreibung behauptet werden. Mit Herbert Müller auf der Trainerbank holten die Thüringer seit 2010 unter anderem sieben Meisterschaften sowie drei Pokalsiege. Die Stärke des THC bekam in den vergangenen Jahren auch der TSV Bayer 04 Leverkusen zu spüren. Seit mittlerweile sieben Jahren warten die Werkselfen auf ein Erfolgserlebnis im Duell mit den Erfurterinnen. 14 Spiele in Folge ohne Punkt, eine längere Durstrecke haben die Rheinländerinnen gegen kein anderes Team der HBF aufzuweisen. Beim letzten Sieg im Januar 2013 in Thüringen stand lediglich Bayer-Kapitänin Anna Seidel schon auf der Platte, ansonsten ist vom damaligen Personal auf beiden Seiten niemand mehr dabei. Um also gegen den Favoriten zu punkten, muss alles passen, das weiß auch Renate Wolf, in Personalunion mit Michael Biegler für die Werkselfen verantwortlich. In der Vorwoche passte beim hauchdünnen 26:25 gegen Oldenburg so einiges nicht. „Besonders im Angriff hatten wir unsere Probleme, da haben wir unter der Woche in der Trainingsarbeit die Hebel angesetzt“, so Wolf. Das wird gegen die beste Abwehr der Liga eine große Aufgabe für den Angriff der Werkselfen. Zumal der Thüringer HC mit Rückenwind die Reise nach Leverkusen antreten wird. Im EHF-Pokal glänzte das Team von Herbert Müller zuletzt mit zwei Siegen gegen das ungarische Spitzenteam DVSC Schaeffler aus Debrecen und qualifizierte sich für das Viertelfinale. „Das nötigt mir den höchsten Respekt ab. Wie schwer es ist in Debrecen zu gewinnen, wissen wir aus eigener Erfahrung“, so Renate Wolf, denn Leverkusen war in der 2. Runde gegen Debrecen ausgeschieden. Umrahmt wird die Partie in der Ostermann-Arena unter anderem von einem Auftritt der kölschen Rock- und Popband Pläsier sowie tänzerischen Einlagen der Dancing Sweethearts in den Team-Auszeiten. Für die Zuschauer vor dem Bildschirm kommentiert Uwe Semrau das Spiel, Isabell Klein unterstützt ihn als Expertin.


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Letzte Änderung am 01.02.2020 13:58 von leverkusen.
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