Stadtplan Leverkusen
23.01.2020 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Projekt „Quartiershausmeister“ geht in die zweite Phase


Nach dem erfolgreichen Einsatz von Quartiershausmeistern in ausgesuchten Stadtteilen steigen zukünftig - neben dem Job-Service Leverkusen und einzelnen Trägern der Wohlfahrtspflege - auch Wohnungsbauunternehmen in die Umsetzung der stadtweite Einführung des Projektes ein.

Seit der Einführung des Quartiershausmeisters auf seinem Lastenfahrrad im Rahmen des ESF-Förderprojekt BIWAQ in Rheindorf-Nord setzt sich das erfolgreiche Projekt in weiteren Stadtteilen fort. Seit dem 1. Dezember 2019 ist in Manfort im Bereich der Scharnhorststraße ein Quartiershausmeister im Einsatz. Dieser wird über das Diakonische Werk Leverkusen aktuell mit einer halben Stelle beschäftigt und ist Teil des Stadtteilprojektes GLIM – Gemeinsam Leben in Manfort. Ziel ist es, zukünftig diese Stelle auf eine ganze aufzustocken, um so auch in Alkenrath das Quartiershausmeisterprojekt umzusetzen.

In der Neuen Bahnstadt Opladen wird derzeit über den Job-Service Leverkusen ein Quartiershausmeister samt Lastenfahrrad ermöglicht. Sein Zuständigkeitsbereich wird demnächst um den Bereich westlich der Bahngleise erweitert.

In der zweiten Phase zur stadtweiten Einführung der Quartierhausmeister arbeitet die Stadtverwaltung an einem gemeinsamen Konzept, bei dem neben den bekannten Partner auch Wohnungsbauunternehmen beteiligt ist. Hier liegt der Fokus auf den im Sozialbericht 2019 – Gerechte Teilhabe in Leverkusen ausgewiesenen Sozialräumen mit hohen Handlungsbedarfen. Pilot wird der Stadtteil Steinbüchel sein, wo auffällige Fallzahlen bei der Kinderarmut und der Anzahl erwerbsloser Menschen nachgewiesen sind. In Steinbüchel werden daher die Voraussetzungen für einen Quartierhausmeister geschaffen, dessen Aufgabenbereich unter anderem um die Vermittlung von Personen in Sozial- oder Bildungseinrichtungen und das Durchführen gemeinschaftsfördernder Projekte, wie „urban gardening“, erweitert wird.

Damit reagiert die Stadt Leverkusen mit ihren Partnern auf die Ergebnisse des Sozialberichts und schafft Strukturen, die eine Ansprache der Menschen vor Ort „auf Augenhöhe“ ermöglichen. So werden in benachteiligten Stadtteilen mit dem Quartiershausmeister verstärkt Ansprechpartner täglich unterwegs sein, die präventiv tätig sind, um Kindern und Jugendlichen Wege zur Chancengleichheit zu öffnen, älteren und alten Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und durch regelmäßige Präsenz Schäden und Vandalismus vorzubeugen, das Sicherheitsempfinden zu erhöhen und langfristig Maßnahmen zu entwickeln, die das Image des Stadtteils deutlich aufwerten.


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Letzte Änderung am 23.01.2020 16:20 von leverkusen.
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