Stadtplan Leverkusen
10.10.2019 (Quelle: Werkselfen)
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Werkselfen ohne Chance in Blomberg


Die Handballfrauen des TSV Bayer 04 Leverkusen haben am 4. Spieltag der HBF eine herbe Packung einstecken müssen. Bei der noch verlustfreien HSG Blomberg-Lippe setzte es ein deutliches 24:36 - die bisher höchste Niederlage der Werkselfen im direkten Duell mit den Ostwestfälinnen.

„Wir haben heute jeden Zweikampf verloren. Egal ob wir eine 6:0-, 5:1- oder 4:2-Deckung probiert haben, es hat nichts funktioniert. Dazu haben wir elf Siebenmeter gegen uns erhalten, das ist unglaublich“, so ein enttäuschter TSVTrainer Robert Nijdam In der ersten Halbzeit, in der Nele Kurzke im Tor begann, konnten die Elfen zumindest bis zur 10. Minute, Anna Seidel verkürzte zum 6:7, die Begegnung offenhalten. Doch zu viele technische Fehler im Angriff verhinderten weitere Torerfolge. Im Gegenteil, die Fehler der Bayer-Mädels wurden im Umschaltspiel von den Hausherrinnen eiskalt bestraft.

Zudem hatten die Leverkusenerinnen große Probleme in der Deckung, die die Blombergerinnen immer wieder über den Kreis aufzeigten. Elf Siebenmeter, allesamt von der überragenden Kamila Kordovská verwandelt, sprechen eine deutliche Sprache.

„Normalerweise ist die Abwehr unsere Stärke, doch heute war ein sehr schlechter Tag. Wir haben völlig zu Recht verloren“, so der niederländische Coach: „Morgen werden wir den Tag nutzen, um die Köpfe frei zu bekommen. Am Freitagmorgen geht es schon mit dem Flieger nach Ungarn.“

Dann wartet am Ende der englischen Woche im EHF-Pokal der DVSC Schaeffler aus Debrecen auf die Werkselfen. „Zum Glück gibt es bis zum nächsten Spiel keine längere Pause, das ist das Schöne am Sport. Man kann direkt wieder spielen und sich beweisen“, blickt Nijdam positiv nach vorne.


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Letzte Änderung am 10.10.2019 11:02 von leverkusen.
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