Stadtplan Leverkusen
20.09.2019 (Quelle: Werkselfen)
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Rekordmeister gegen Titelverteidiger


„Rekordmeister gegen Titelverteidiger“, „Albertsens Abschiedsrunde“ oder auch „Wiedersehen mit alten Bekannten“ – die Partie Werkselfen gegen Bietigheim bietet einige Auswahl für eine knackige Headline. Zudem ist es neben der Partie zwischen Spitzenreiter Thüringer HC und dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund das zweite HBF-Topspiel zweier verlustpunktfreier Teams am 3. Spieltag. Für Martin Albertsen wird es vorerst der letzte Besuch als Bundesligatrainer in Leverkusen sein. Der 45-Jährige, der im Dezember 2014 in Bietigheim den Trainerposten übernahm, wird sich ab der kommenden Saison ausschließlich auf seine Aufgaben in der Schweiz konzentrieren. Der Däne, der seit Februar 2018 in einer Doppelfunktion als Nationaltrainer der Schweizer Handballfrauen fungiert, übernimmt ab Juli 2020 zudem die neue Handball-Akademie Frauen der Eidgenossen. Albertsen hat sich für seine Abschiedsrunde in Deutschland die höchstmöglichen Ziele gesetzt. Neben der „Mission Titelverteidigung“ soll auch nach zuletzt zwei Finalniederlagen endlich der DHB-Pokal her. Darüber hinaus will man sich auch in der Champions League in der Gruppe mit dem rumänischen Meister SCM Valcea, Brest Bretagne sowie Podgorica Budocnost behaupten und als erstes Ziel die Hauptrunde erreichen. Den Einstieg in die aktuelle Saison darf man als gelungen bezeichnen. Im Finale des Super Cups setzte sich die SG BBM in einem packenden Duell gegen Pokalsieger Thüringer HC knapp mit 27:26 durch und heimste den ersten von drei möglichen Titeln ein.

Zum Auftakt in der HBF siegte das Albertsen-Team zunächst 33:26 in Göppingen, dann folgte daheim ein mühsames 30:28 gegen die HSG Bad Wildungen Vipers. „Es war eine spannende Partie, in der man gesehen hat, dass wir noch in der Entwicklungsphase sind. Ich bin glücklich, dieses Match gewonnen zu haben. Es war letztlich ein Sieg des absoluten Willens“, so der dänische Erfolgscoach. „Es ist gut für uns, dass Bietigheim dieses Spiel gewonnen hat, denn so haben sie nichts gut zu machen gegen uns“, so Robert Nijdam. Der Elfentrainer, der am Freitag seinen 48. Geburtstag feiern konnte, ist voller Vorfreude auf das Topspiel am Sonntag: „Das sind die Spiele, auf die man sich die gesamte Saison freut. Sich mit den Besten zu messen, es gibt nichts Schöneres.“ Verzichten muss Nijdam lediglich auf die erkrankte Xenia Hodel, ansonsten können die Elfen aus dem Vollen schöpfen. „Unsere Abwehr wird ein Schlüssel sein gegen die SG, zudem müssen wir im Angriff technische Fehler vermeiden, sonst bestraft uns Bietigheim mit schnellen Gegenstößen“, so der Niederländer. Um die hochgesteckten Saisonziele zu erreichen, haben Bietigheims Sportdirektor Gerrit Winnen und Geschäftsführer Torsten Nick den SG-Meisterkader weiter verstärkt. Für den Kreis konnte die Norwegerin Maren Nyland Aardahl aus Trondheim gewonnen werden. Neu im Rückraum sind die Schweizerin Daphne Gautschi, die aus Metz kam, sowie Eigengewächs Leoni Patorra. Auf Rechtsaußen gesellt sich zu Angela Malestein nun Ex-Elfe Amelie Berger, die neben Kim Naidzinavicius, Anna Loerper, Kim Braun und Valentina Salamakha bereits die fünfte Spielerin mit einer Leverkusener Vergangenheit ist.

TV: Der Onlinesender sportdeutschland.tv überträgt per livestream https://handball-deutschland.tv/hbf/hbf-tsv-bayer-04-leverkusen-sg-bbm-bietigheim


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Letzte Änderung am 20.09.2019 20:59 von leverkusen.
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