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07.08.2019 (Quelle: Covestro)
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Vielfalt in der Produktion: Frauen-Power bei Covestro


Alina Della Mora ist angehende Chemikantin in Leverkusen
Die 19-Jährige befindet sich in ihrem ersten Ausbildungsjahr
Parallel kümmert sich die junge Mutter um ihren zweijährigen Sohn

Traditionell zieht es eher Männer in die chemische Industrie. Covestro will daher gezielt mehr Frauen für die Arbeit in der Produktion gewinnen. Alina Della Mora, Lisa Meyer und Merve Koc gehen an den drei NRW-Standorten bereits heute als gutes Beispiel voran.

Alina Della Mora macht seit letztem Jahr ihre Ausbildung zur Chemikantin in Leverkusen. Sie arbeitet bei Covestro im Technikum - der Schnittstelle zwischen Forschung und Produktion. Hier werden neue Entwicklungen getestet, bevor sie in industriellem Maßstab produziert werden. Die 19-Jährige lernt in ihrem ersten Ausbildungsjahr jeden Tag etwas Neues. Das kann manchmal ganz schön fordernd sein. Denn: Neben der Berufsschule und der Arbeit in der Produktion muss sich Della Mora auch noch um ihren zweijährigen Sohn kümmern.

Flexibilität dank Mutter-Kind-Ausbildung
Dabei kann sie auf die Unterstützung von Covestro zählen. Das Unternehmen bietet jungen Eltern verschiedene, familienfreundliche Karrieremöglichkeiten an. "Ich habe im Vorstellungsgespräch direkt angesprochen, dass ich Mutter bin. Das war aber überhaupt kein Problem. Covestro hat mir vielmehr gleich die Mutter-Kind-Ausbildung ans Herz gelegt und ermöglicht mir so, dass ich mir meine Zeit perfekt einteilen kann", sagt Della Mora. So meistert sie trotz zum Teil stressiger Phasen ihre Ausbildung bravourös.

Dass ihr Jahrgang größtenteils aus Männern besteht, sie nicht. Dennoch würde sich die 19-Jährige über mehr Kolleginnen in der Produktion freuen: "Viele Frauen lassen sich von Vorurteilen abschrecken. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn mir jemand sagt, dass ich etwas nicht schaffe, motiviert mich das erst recht. Ich will beweisen, dass Frauen in angeblichen "Männer-Berufen" mindestens genauso gut sind." Nach der Ausbildung möchte sie ihr Wissen übrigens selbst gerne an junge Nachwuchskräfte weitergeben. Das passende Weiterbildungsprogramm hat sie bereits fest im Blick.

Innovation durch Vielfalt
NRW-Standortleiter Dr. Daniel Koch freut sich über das hohe Engagement der drei Nachwuchskräfte und setzt sich für einen höheren Frauenanteil in der Produktion ein. "Vielfalt ist für uns bei Covestro ein wichtiger Innovationstreiber. Gemischte Teams sind nicht nur kreativer, sie treffen auch die besseren Entscheidungen. Vor allem in den Bereichen Produktion und Technik möchten wir nachbessern und den Frauenanteil erhöhen. Ich ermutige alle Frauen, die ein Interesse an Technik haben und sich vorstellen können, zum Beispiel eine Ausbildung als Chemikantin, Laborantin, Mechanikerin oder Mechatronikerin zu absolvieren, sich unbedingt bei uns zu bewerben", erklärt Koch.

Eine feste Frauenquote soll es hingegen nicht geben, da sich Vielfalt auch an vielen anderen Kriterien fest machen lässt. "Wir wollen am Ende immer diejenigen Bewerber für uns gewinnen, die das größtmögliche Potenzial haben", so Koch.


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Letzte Änderung am 07.08.2019 12:37 von leverkusen.
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