Stadtplan Leverkusen
26.07.2019 (Quelle: CDU Opladen)
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CDU Opladen: Findet der geplante Ausbau der A3 von Opladen nach Hilden ohne die Beteiligung von Opladen statt?


Der aktuelle Bundesverkehrswegeplan sieht als Maßnahme des vordringlichen Bedarfs bis 2030 den 8-spurigen Ausbau der Bundesautobahn A3 zwischen dem Autobahnkreuz Hilden und der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen vor.
Erste vorbereitende Planungen und Untersuchungen sind bereits seitens des Bundes bzw. des zuständigen Landesbetriebs Straßen.NRW eingeleitet worden.
Da von diesem regional bedeutsamen Infrastrukturvorhaben viele Bürgerinnen und Bürger betroffen sein werden, fand bereits am 29.Mai 2019 in der Stadthalle Langenfeld eine öffentliche Informationsveranstaltung statt.
Auf der Homepage der Stadt Hilden ist zu lesen:
„Bereits im vergangenen Jahr hatten die Bürgermeister/innen der vom Ausbauabschnitt betroffenen Städte Langenfeld, Hilden, Solingen und Leichlingen den Landesbetrieb aufgefordert, den Umfang der nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt des grundsätzlich unterstützten Ausbaus der A3 möglichst gering zu halten. Dabei sollen Maßnahmen des Verkehrsmanagements und der Verkehrslenkung ergriffen werden, die die Benutzbarkeit des Standstreifens als zusätzliche Fahrspur vorsehen.
Auch ein nachhaltiger Lärmschutz, der unter Vorsorgegründen nicht nur an der Höchstgrenze der zulässigen Emissionswerte ausgerichtet werden sollte, wird von Frank Schneider (Bürgermeister Langenfeld), Tim Kurzbach (Oberbürgermeister Solingen) Birgit Alkenings (Bürgermeisterin Hilden) und Frank Steffes (Bürgermeister Leichlingen) gefordert.“
Weil die Entwurfsplanungen dazu schon in vollem Gange sind, hat sich bereits am 25.04.2019 in Hilden eine Bürgerinitiative gegründet, die die Interessen der Anwohner und des Landschaftsschutzes vertreten will.

Nur aus Leverkusen hört man noch nichts. Darüber wundert sich die CDU Opladen, da durch den geplanten Ausbau auch Teile Opladens betroffen wären. Auf Nachfrage erklärte der Projektleiter für die Planung des 8-streifigen Ausbaus der A3 beim Landesbetrieb, Herr Früh, gegenüber dem Vorsitzenden Mathias Koch, dass in „einem nächsten Schritt im September/Oktober 2019 eine Informationstour mit unserem Dialogbus geplant ist. Vorgesehen ist dabei Station in Leverkusen zu machen.“
Warum wird Opladen erst so spät und dann auch nur mit einem Informationsbus informiert? Warum hat sich der Leverkusener Oberbürgermeister nicht mit den anderen betroffenen Stadtoberhäuptern zusammengetan, um frühzeitig informiert und ggf. gegensteuern zu können?

Auch die CDU Opladen sieht den geplanten Ausbau kritisch. Sowohl der Güter- als auch der Individualverkehr stehen vor revolutionären Veränderungen, z.B. durch autonomes Fahren. Niemand weiß heute, wann und wie sich dies auf den Verkehrsflächenbedarf auf den BAB auswirken wird. Die Nutzung des Standstreifens als zusätzliche Fahrspur bei erhöhtem Verkehrsaufkommen wird als Möglichkeit gesehen, kurzfristige Belastungen auszugleichen, ohne weitere Flächen dauerhaft zu versiegeln.

„Auch für Opladen sollte der Landesbetrieb eine öffentliche Informationsveranstaltung zeitnah nach der Sommerpause durchführen, um den Betroffenen die möglichen Auswirkungen eines solchen Ausbaus zu vergegenwärtigen und weitere Schritte frühzeitig zu ermöglichen“, so Mathias Koch weiter.


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Letzte Änderung am 17.08.2019 18:21 von leverkusen.
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