6,99 Meter: Léon Schäfer knackt seinen Weltrekord - Leverkusen


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6,99 Meter: Léon Schäfer knackt seinen Weltrekord

Veröffentlicht: 24.07.2019 // Quelle: Bayer 04

Nur elf Tage nach den Deutschen Para Leichtathletik-Meisterschaften in Singen hat Léon Schäfer erneut zugeschlagen: Bei den heutigen Bayer Classics in Leverkusen verbesserte er den Weltrekord, den er von Heinrich Popow übernommen hatte, auf 6,99 Meter. Felix Streng sprang zur WM-Norm, Markus Rehm zur Tagesbestweite.
Cool kam Léon Schäfer bei der Athletenpräsentation aus dem Zelt und klatschte lässig in die Hände. Er wusste, dass er stark drauf ist. Schon in Singen hatte er unmittelbar, nachdem er den Weltrekord von Heinrich Popow geknackt hatte, gesagt: "Das kann ich wieder springen." Und auch Popow war sicher: "Das ist erst der Anfang."
Im ersten Sprung in Leverkusen dann gleich das erste Ausrufezeichen: 6,88 Meter – Weltrekord. Doch damit nicht genug: Im vierten Versuch legte er nach und die Sieben-Meter-Marke wackelte bedrohlich, doch dann wurden 6,99 Meter gemessen. Der 22-Jährige ballte die Faust, lief zu Trainer Karl-Heinz Düe und freute sich: "In Singen wusste ich, das geht auf jeden Fall noch weiter. Dass es jetzt direkt so weit geht, hätte ich nicht gedacht. Beim ersten Sprung habe ich dann gespürt, ich bin gut drauf. Es waren optimale Bedingungen, ein sehr geiler Wettkampf, es hat riesig Spaß gemacht. Mit 6,99 Meter bin ich knapp an den sieben Metern vorbei, aber die sind das nächste große Ziel – ganz klar."
Markus Rehm sprang 8,19 Meter, nur drei Tage nach seinem 8,38-Meter-Sprung in Japan hatte er zu Beginn mit dem Anlauf zu kämpfen, dann sicherte er sich mit einem weiten Satz wie im Vorjahr doch noch die Tagesbestweite.
Felix Streng war überglücklich, dass er nach längerer Krankheit wieder zurück in den Wettkampfmodus kehren konnte. Mit 7,39 Metern hakte er die Norm für die Weltmeisterschaften in Dubai im November ab, deutete aber bei ungültigen Versuchen an, dass noch viel größere Weiten in ihm stecken.
Leverkusens Parasport-Geschäftsführer Jörg Frischmann war glücklich: "Wir hatten das Weltrekordformular zum Glück vor Ort, ich freue mich. Von Markus und Felix waren es auch gute Leistungen, zumal Markus erst am Montag aus Japan zurückgekommen ist und Felix lange keinen Wettkampf mehr machen konnte."


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