Stadtplan Leverkusen
24.06.2019 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Zusammen im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern


Landesmittel stellen sozialräumliche Unterstützung auf eine breitere Basis

Etwa 450.000 Euro insgesamt stehen in Leverkusen aus Landes- und ESF-Mitteln seit diesem Jahr für Projektförderungen zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut zur Verfügung. Sie werden in Leverkusen eingesetzt, um sogenannte „Kümmerer“ einzustellen, die in den verschiedenen Sozialräumen der Stadt persönliche Beratungen und Hilfestellungen anbieten. Gekoppelt an bestehende Einrichtungen wie den Manforter Laden, den Alkenrather Familientreff und die Stadtteiltreffs in Opladen und in Rheindorf-Nord ist das bis Ende 2020 vom Land NRW finanzierte Projekt „Zusammen im Quartier – Kinder stärken – Zukunft sichern“ ein weiterer Baustein zur Verbesserung der sozialen Chancen in Leverkusen.

Gleich in vier Sozialräumen kann Leverkusen von der Fördermaßnahme profitieren: In Manfort und Alkenrath sowie Rheindorf und Opladen. Dort liegen nach Erhebungen der städtischen Statistikstelle die Zahlen der Bürgerinnen und Bürger im erwerbsfähigen Alter, die von der Grundsicherung (SGB II) leben, zum Teil deutlich über dem städtischen Mittelwert. Auch Minderjährige mit ausländischen Pass und deutsche Doppelstaater sind dort im Vergleich zu anderen Stadtteilen häufiger zu finden. Entsprechend sind Kinder und Jugendliche, die hier aufwachsen, eher auf Unterstützung angewiesen, um sich zurechtzufinden und qualifizierte Bildungsabschlüsse zu erlangen.

Ihnen und ihren Familien eine Zukunftsperspektive zu geben und Chancengleichheit herzustellen, ist Hauptaufgabe des Projektes „Zusammen im Quartier – Kinder stärken – Zukunft sichern“. In fachbereichsübergreifender Zusammenarbeit der Dezernate „Umwelt, Bürger und Soziales“ und „Schule, Kultur, Jugend und Sport“ mit dem Diakonischen Werk und der Katholischen Jugendagentur Leverkusen werden gezielt junge Heranwachsende bei Bildungsübergängen beziehungsweise der Einmündung in Ausbildung oder Arbeit unterstützt.

Bei der Katholischen Jugendagentur ist das Projekt in Rheindorf im Januar 2019 gestartet, in Opladen ab Mitte Februar. Die „Kümmerinnen“ Hanne Niemeier-Heidelmann und Sonja Skandy arbeiten bereits seit mehreren Jahren in der Offenen Jugendberufshilfe und sind erfahrene Beratungsfachkräfte im Bereich Übergang Schule Beruf. Seit dem 1. April ist mit Mira Alfer zusätzlich eine Stelle Projektassistenz für beide Stadtteile besetzt. In Opladen beträgt die Fördersumme ca. 114.100 Euro für 24 Monate, für Rheindorf wurden ca. 118.600 Euro für 22,5 Monate bewilligt.

Beim Diakonischen Werk kümmern sich zwei Mitarbeiterinnen um zwei Quartiere: Iris Bich- Joppich ist seit 1. März die Quartierskümmerin für Alkenrath und Manfort. Dagmar Streiparth ist seit 15. Mai Quartiersassistentin für Alkenrath und Manfort. Frau Streiparth wurde neu eingestellt und Frau Bich-Joppich aus einem anderen Bereich übernommen. Insgesamt stehen für beide Quartiere ca. 218.000 Euro zur Verfügung.

Die Kümmerer vor Ort haben die wichtige Aufgabe als eine Art Coach zu fungieren. Mit niederschwelligen Aktionen sollen in Zusammenarbeit mit den etablierten sozialräumlichen Strukturen neue Angebote geschaffen werden, die eine Teilhabe der Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Familien an der städtischen und nachbarschaftlichen Gemeinschaft ermöglichen und fördern.


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Letzte Änderung am 24.06.2019 12:07 von leverkusen.
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