Stadtplan Leverkusen
29.05.2018 (Quelle: Klinikum)
<< Polizei fahndet mit Lichtbildern nach mutmaßlichem Betrüger-Pärchen   Überlastungen durch Überbelegung in Kindertagesstätten? >>

140.000€-Ultraschallgerät für die Pränatalmedizin


Mithilfe einer großzügigen Spende des Vereins Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V. hat das Klinikum ein neues Ultraschallgerät für die vorgeburtliche Diagnose und Behandlung angeschafft.
Um das Wohl des ungeborenen Kindes geht es in der Abteilung Pränatalmedizin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Leverkusen (Klinikdirektor: Prof. Dr. Kubilay Ertan). Aufgabe der Pränatalmedizin ist insbesondere die Untersuchung des Ungeborenen mit dem Ziel, Erkrankungen und Fehlbildungen noch im Mutterleib ausschließen zu können.
Die leitende Ärztin der Pränatalmedizin, Dr. Otilia Maria Geist, bietet mit ihrem Team eine breite Palette diagnostischer und therapeutischer Verfahren der vorgeburtlichen Medizin an. Eine wichtige Rolle spielt dabei die sonographische Untersuchung (Ultraschall). Hierfür ist es wichtig, technisch auf dem höchsten und modernsten Stand zu sein – denn je hochspezialisierter die Diagnostik und erfahrener der Arzt, desto genauer das Ergebnis. So können per Ultraschall zum Beispiel bösartige Tumore, komplexe Fehlbildungen und Syndrome, chromosomale Störungen und Infektionen erkannt werden.
Das Klinikum Leverkusen ist mit insgesamt drei hoch modernen Ultraschallgeräten ausgestattet und verfügt jetzt über ein neues Gerät der jüngsten Generation, das den Ärzten detailgenaue Einblicke und damit Möglichkeiten zur Feindiagnostik bietet. Finanziert wurde es mithilfe einer großzügigen Spende des Vereins Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V. über 140.000 €.
Was unterscheidet das neue Ultraschallgerät von älteren Modellen?
- genauere Möglichkeiten der fetalen Organdiagnostik während der gesamten Schwangerschaft von Frühstadium bis zur Geburt
- bessere Herzdiagnostik durch die optimierbaren Einstellungen mit einer höheren Bildschärfe, Bildrate, besseren Eindringtiefe
- die medizinisch- und patientenorientierte Darstellung der Befunde, z.B. bessere Volumendarstellung, 4 D Option
- verschiedene neue Funktionen der 3-bzw. 4-D-Diagnostik wie z.B. die virtuell steuerbare Lichtquelle, das Glassbody-Rendering, mit dem man verschiedene Bereiche, etwa Knochen und Bindegewebe, fokussieren kann, Luminence Funktion
- U.v.m.
Das neue Ultraschallgerät Aplio i800 ermöglicht erfahrenen Ärzten eine noch genauere Diagnostik und bietet daher werdenden Eltern und ihren Kindern ein höheres Maß an Sicherheit.

Prof. Dr. Kubilay Ertan:
„Wir danken dem Verein Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V. herzlich für diese sehr großzügige Spende. Dass sie explizit und zweckgebunden an die Pränatalmedizin gegangen ist, freut uns ganz besonders, denn ungeborene Kinder werden von der Gesellschaft als Patienten kaum wahrgenommen. Dabei fängt eine hervorragende medizinische Betreuung schon im Mutterleib an und ist dort genauso wichtig wie bei einem Neugeborenen. Wir freuen uns sehr, dass wir ungeborenen Kindern und ihren werdenden Eltern jetzt, mit Medizintechnik auf höchstem Niveau, noch besser helfen können.“

Der Verein „Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V.“
Im November 1987 entschlossen sich sieben Privatpersonen, den Verein „Leverkusen hilft krebskranken Kindern“ aus der Taufe zu heben, um dort zu helfen, wo andere Institutionen eine Lücke hinterlassen. Vor dem Rathaus in Wiesdorf wurde die Initiative der Leverkusener Bevölkerung vorgestellt. Unterstützt wurde die Aktion damals von Altbundespräsident Walter Scheel und Henning Krautmacher mit seinen „Höhnern“.

Seitdem können die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumindest die finanziellen Sorgen der betroffenen Familien ein wenig lindern. Der Verein hilft nach seiner Satzung dort, wo eine finanzielle Notlage gegeben ist.

Obwohl für die Verantwortlichen im Verein die finanzielle Hilfe für Kinder und ihre Familien im Vordergrund steht, werden immer wieder Mittel für die Anschaffung medizinischer Geräte bereitgestellt. Auch die Kinderklinik am Klinikum Leverkusen hat bereits mehrere großzügige Spenden von dem Verein erhalten, unter anderem für ein hoch modernes Echokardiografiegerät und die Ausbildung von Fachkräften für den Bereich Kinder-Palliativmedizin.

Inwieweit die Aktivitäten von „Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V.“ beibehalten oder ausgeweitet werden können, hängt natürlich vom Spendenaufkommen ab. Da der mildtätige Verein keine öffentlichen Zuschüsse erhält, ist er vor allem auf private Spenden angewiesen. In den vergangenen Jahren war die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung in und um Leverkusen groß: Kinder und Jugendliche spendeten einen Teil ihres Taschengeldes, bei bestimmten Firmenanlässen, Straßenfesten, Fußballturnieren, Jubiläen, Geburtstagsfeiern und vielen weiteren Anlässen wurde Geld für den guten Zweck gesammelt.

Dafür sind Irmgard von Styp-Rekowski, Geschäftsführerin, und Eike Meyer, Vorsitzende des Vereins, allen Spendern sehr dankbar. Beide hoffen, dass die Spendenbereitschaft auch in Zukunft so hoch bleiben wird. Damit möglichst jeder einzelne Cent krebskranken Kindern zu Gute kommt, gilt im Verein die Devise: „Kein Cent für Werbung, Ehrenamt statt Verwaltungsaufwand“.

Bankverbindung des Vereins Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V.:
Sparkasse Leverkusen
Bankleitzahl (BLZ): 375 514 40
Kontonummer: 100 000 009
IBAN: DE 95375514400100000009
BIC WELADEDLLEV


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht     Impressum     Datenschutzerklärung    

Letzte Änderung am 31.05.2018 09:36 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar:
(Es sind keine Links erlaubt)
reCAPTCHA:
Spammen zwecklos:
  • Um das Formular abschicken zu können, muss das reCAPTCHA angeklickt werden
  • Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet


Follow leverkusen on Twitter