Stadtplan Leverkusen
15.05.2018 (Quelle: Lanxess)
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LANXESS erhöht Dividende nach bestem Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte


Dividendenvorschlag von 80 Cent – 14 Prozent mehr als im Vorjahr

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS blickte auf der diesjährigen Hauptversammlung auf ein Rekordjahr zurück. „Das vergangene Jahr hat in beeindruckender Weise gezeigt, dass unsere Strategie sich auszahlt und wir voll auf Wachstumskurs sind“, betonte LANXESS-Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert vor Aktionären in der Kölner LANXESS arena.

Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung angesichts der Geschäftsergebnisse eine Dividende in Höhe von 80 Cent vor – 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Ausschüttungsvolumen von 73 Millionen Euro. „Damit setzen wir den Trend der vergangenen Jahre fort“, so Zachert mit Blick auf die Dividendenpolitik von LANXESS.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen um 30 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro, den bisher höchsten Wert der Unternehmensgeschichte. Wesentliche Gründe für den starken Ergebnisanstieg waren gesteigerte Absatzmengen in allen Segmenten sowie der starke Beitrag der im vergangenen Jahr erworbenen Chemtura-Geschäfte. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erhöhte sich von 12,9 Prozent auf 13,3 Prozent und näherte sich damit weiter dem mittelfristigen Margenziel des Konzerns. Ab 2021 soll die durchschnittliche Marge zwischen 14 und 18 Prozent liegen. Der Umsatz stieg ebenfalls deutlich um 26 Prozent auf rund 9,7 Milliarden Euro. Zwar sank das Konzernergebnis auf 87 Millionen Euro nach 192 Millionen Euro im Vorjahr. Rechnet man allerdings die erheblichen einmaligen Sonderaufwendungen vor allem für die Integration der Chemtura-Geschäfte und für die Konsolidierung von Produktionsnetzwerken und Wertschöpfungsketten sowie eine Einmalbelastung aus der US-Steuerreform heraus, stieg das Konzernergebnis um 54 Prozent von 246 Millionen Euro auf 379 Millionen Euro.

Rekord als Wegmarke für weitere Unternehmensentwicklung
Zachert blickte in seiner Rede über die bisherigen Geschäftsergebnisse hinaus. Das Rekordergebnis sei lediglich eine Wegmarke in der Entwicklung von LANXESS, die zeige, dass die Entscheidungen der vergangenen Jahre richtig gewesen seien und dass der Kurs in die Zukunft feststehe.

Ein wesentlicher Schritt in dieser Neuausrichtung war 2017 die Übernahme und Integration von Chemtura. Mit dem Abschluss der Akquisition am 21. April 2017 wurde LANXESS zu einem der führenden Anbieter für Flammschutz- und Schmierstoff-Additive weltweit. Zugleich verstärkte der Konzern seine Präsenz in den Wachstumsmärkten Nordamerika und China. Die operative Eingliederung in die bestehenden Strukturen ist inzwischen abgeschlossen. Von den angestrebten 100 Millionen Euro Synergien bis 2020 hat LANXESS bereits 30 Millionen realisiert. „Wir haben im vergangenen Jahr versprochen, dass LANXESS mit der Akquisition von Chemtura größer, stärker und wettbewerbsfähiger werden würde. Dieses Versprechen haben wir gehalten“, so Zachert zu den Aktionären.

Starker Start ins neue Geschäftsjahr
Mit dem besten Quartalsergebnis seiner Geschichte knüpft LANXESS an das erfolgreiche Geschäftsjahr 2017 an. Der Umsatz wuchs im Auftaktquartal um knapp sieben Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich deutlich um 14 Prozent auf 375 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichsquartal. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg um fast einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr auf 14,6 Prozent. Das Konzernergebnis verbesserte sich deutlich um 23 Prozent auf 96 Millionen Euro nach 78 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Der Konzern hat daraufhin seine Prognose für das Gesamtjahr 2018 angehoben und erwartet nun einen Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen um fünf bis zehn Prozent für die „New LANXESS“-Segmente (Advanced Intermediates, Specialty Additives, Performance Chemicals und Engineering Materials). Im Vorjahr lag das vergleichbare EBITDA vor Sondereinflüssen bei rund 925 Millionen Euro.

Abschied vom LANXESS-Aufsichtsratsvorsitzenden
Die diesjährige Hauptversammlung stand zudem im Zeichen des Abschieds von Dr. Rolf Stomberg. Nach 13 Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender beendete er sein Mandat. Zachert dankte Stomberg für das Engagement: „Ihr klarer Blick auf LANXESS, Ihr Pragmatismus und Ihre konstruktive Kritik haben uns auch in schwierigen Zeiten Orientierung und Sicherheit gegeben. Sie haben großen Anteil an der erfolgreichen Konzernentwicklung gehabt und übergeben das Unternehmen in geordneten Verhältnissen und bestens aufgestellt.“

Bereits im März hatte Stomberg als seinen Nachfolger Dr. Matthias L. Wolfgruber vorgeschlagen. Der promovierte Chemiker und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Altana AG gehört dem Kontrollgremium als Vertreter der Aktionäre seit 2015 an. Die Wahl des neuen Vorsitzenden erfolgt durch den Aufsichtsrat in dessen konstituierender, erster Sitzung im Anschluss an die Hauptversammlung 2018.


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Letzte Änderung am 15.05.2018 18:54 von leverkusen.
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