Stadtplan Leverkusen
04.05.2018 (Quelle: Klinikum)
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„Task Force“ für Herz-Patienten


Immer mehr Patienten suchen wegen akuter Schmerzen im Brustbereich die Notfallambulanz auf. Um diese Patienten noch besser versorgen zu können, hat das Klinikum Leverkusen jetzt seine Chest Pain Unit – eine spezialisierte Diagnostik- und Therapie-Einheit – erweitert und mit neuen Räumlichkeiten ausgestattet.

Herzerkrankungen sind die häufigste Ursache für die Einlieferung in ein Krankenhaus. 219.000 Menschen wurden deutschlandweit im Jahr 2015 mit einem Herzinfarkt stationär aufgenommen, allein in Leverkusen waren es 483. Immer mehr Menschen suchen aufgrund von akuten Brustschmerzen die Notfallambulanz auf.

Patienten mit akuten Brustschmerzen, Herzrhythmusstörungen oder ähnlichen Symptomen brauchen schnellstmöglich eine optimale Versorgung. Diese gewährleisten sogenannte Chest Pain Units, spezialisierte Diagnostik- und Therapieeinheiten. Sie haben zum Ziel, akute oder neu aufgetretene Thoraxschmerzen rasch und zielgerichtet abzuklären und umgehend therapeutische Maßnahmen einzuleiten.

Zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
Eine solche Chest Pain Unit besteht im Klinikum Leverkusen bereits seit dem Jahr 2012. Es handelt sich um die einzige Chest Pain Unit in Leverkusen, mit einem Einzugsbereich weit darüber hinaus mit mehr als 250.000 Menschen. Um dem vermehrten Zulauf von Patienten mit akutem Brustschmerz Rechnung zu tragen und die Betroffenen noch besser versorgen zu können, wurde die Chest Pain Unit jetzt von 6 auf 9 Überwachungsbetten erweitert und mit neuen, adäquaten Räumlichkeiten ausgestattet. Als Bestandteil der Kardiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Schwimmbeck stellt sie ein wichtiges Element der Notfallversorgung am Klinikum dar. Von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) als „Chest Pain Unit“ zertifiziert und im November 2017 rezertifiziert, erfüllt sie die Kriterien der höchsten Versorgungsstufe.

Das und vieles mehr bietet die Chest Pain Unit:
- Diagnose und Therapie im Bereich der Maximalversorgung
- Diagnostik per
o EKG
o laborchemischer Untersuchungen oder
o Echokardiographie (täglich rund um die Uhr)
- Herzkatheteruntersuchungen (täglich rund um die Uhr)
- Streng geregelte Abläufe für größtmögliche Schnelligkeit und Qualität
- Speziell geschultes Pflegepersonal mit entsprechender Qualifikation
- International tätige Kardiologen und Intensivmediziner, die in der Notfallversorgung rund um die Uhr erreichbar ist
- kontinuierliche Überwachung der Vitalparameter (Herzrhythmus, Sauerstoffsättigung und Blutdruck)
- modernste apparative Ausstattung; dazu gehört auch ein Herz-Ultraschallgerät auf dem neuesten technischen Stand, mit dem der behandelnde Arzt unter anderem Echokardiographien, Stressechokardiografien und Transoesophageale Echokardiographien direkt auf der Station durchführen kann.
- eigener Notfallwagen inkl. Defibrillator mit der Möglichkeit der externen Stimulation, einem 12-Kanal-EKG-Gerät
- Intensive Vernetzung mit den anderen Disziplinen des Klinikums und somit eine umfassende Versorgung auch dann, wenn die Usachen der Brustschmerzen nicht im Bereich des Herzens zu verorten sind (Radiologie, Gastroenterologie, Gefäßchirurgie etc.)

Teil des Schwerpunktbereichs „Innere Medizin“ der Zentralambulanz
Die Chest Pain Unit ist Bestandteil der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Hochdruckkrankheiten am Klinikum Leverkusen, unter der Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Peter Schwimmbeck. Sie ist ein Teil des Schwerpunktbereichs Innere Medizin der Zentralambulanz, der täglich rund um die Uhr mit ärztlichem Personal der Medizinischen Kliniken 1-4 (Kardiologie, Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin, Infektiologie, Pneumologie) besetzt ist. Ziel der Schwerpunkbereiche innerhalb der Zentralambulanz ist es, so schnell wie möglich eine individuelle, spezifische Diagnose und Behandlung sicherzustellen.


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Letzte Änderung am 04.05.2018 17:21 von leverkusen.
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