Stadtplan Leverkusen
14.03.2018 (Quelle: Staatsanwaltschaft und Polizei Köln)
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Millionenschaden durch Betrügereien - Haftbefehle und Durchsuchungen


In den frühen Morgenstunden (14. März) hat die Polizei vier mit Haftbefehl gesuchte Mitglieder und Unterstützer einer Großfamilie aus Leverkusen im Alter von 42 bis 54 Jahren festgenommen. Zur Stunde durchsuchen Polizei und Steuerfahndung rund 70 Objekte in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie in Österreich.

Der Bande wird gewerbsmäßiger Betrug zum Nachteil älterer Menschen, Kreditinstitute und Sozialleistungsträger im großen Stil zur Last gelegt. Allein bei den Straftaten zum Nachteil von Seniorinnen und Senioren gehen die Ermittler von einem verursachten Schaden in Höhe von etwa einer Million Euro aus.

Einzelheiten wird die Polizei Köln nach Abschluss der Durchsuchungen im Laufe des heutigen Tages bekanntgeben.
Update 13:48

Mit richterlichen Beschlüssen haben Polizei und Steuerfahndung in den frühen Morgenstunden (14. März) fast 70 Objekte in verschiedenen Städten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie in Österreich durchsucht. Gegen vier Tatverdächtige wurden Haftbefehle vollstreckt. Die Männer im Alter von 42 bis 54 Jahren werden verdächtigt, unterschiedliche Betrugsstraftaten im großen Stil begangen und dabei einen Schaden in Millionenhöhe verursacht zu haben.

Seit über einem Jahr ermittelt eine beim Kriminalkommissariat 25 der Polizei Köln angesiedelte Ermittlungsgruppe gegen Angehörige einer Großfamilie aus Leverkusen und deren Unterstützer. Der Bande wird zur Last gelegt, Kreditinstitute im Zusammenhang mit Immobiliendarlehen, Sozialleistungsträger und ältere Menschen betrogen zu haben. Allein in den letztgenannten Fällen gehen die Ermittler von einem verursachten Schaden in Höhe von etwa einer Million Euro aus.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der einschlägig vorbestrafte Haupttäter (42) über Strohleute unter anderem Immobilien im Wert von mehreren Millionen Euro angekauft haben. Dazu soll er Beute aus den genannten Straftaten genutzt haben. Zuvor hatte er an Eides statt versichert, kein Vermögen zu besitzen.

Die Unterstützer sollen für die Täter das durch die Straftaten erworbene Vermögen unter anderem durch Kauf von Luxusfahrzeugen und durch Immobilienankäufe in den legalen Wirtschaftskreislauf eingebracht haben. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt.

Bei den nordrhein-westfälischen Durchsuchungsobjekten waren insbesondere die Städte Neuss (18 Objekte), Köln und Leverkusen (zusammen 15 Objekte) sowie Mettmann und Wuppertal (jeweils acht Objekte) betroffen. Dabei wurden unter anderem sieben Luxuskarossen im Wert von etwa 800.000 Euro, mehrere Immobilien, hochwertiger Schmuck und etwa 40.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Neben Wohnungen wurden auch Büros von Steuerberatern und eines Rechtsanwalts sowie Kreditinstitute und Schließfächer durchsucht.

Die Haftbefehle gegen die vier deutschen Tatverdächtigen (42, 51, 52, 54) wurden in Leverkusen, Bergisch Gladbach, Monheim (Kreis Mettmann) und Dortmund vollstreckt.


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Letzte Änderung am 14.03.2018 13:59 von leverkusen.
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