Stadtplan Leverkusen
05.03.2018 (Quelle: Werkselfen)
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Mit viel Kampf und einer überragenden Sally Potocki zum Heimsieg über Bensheim/Auerbach


Nach 60 Minuten wurde erst einmal tief durchgeatmet. Kaum zu glauben, dass die Partie zwischen den Bundesliga-Handballdamen von Bayer 04 Leverkusen und der HSG Bensheim/Auerbach tatsächlich noch einmal spannend wurde. Nach 23 Minuten führten die Gastgeberinnen mit 13:4, ein vermeintlich beruhigender Neun-Tore-Vorsprung war frühzeitig herausgespielt. Nach dieser überragenden Darbietung in der Anfangsphase aber lief bei den Werkselfen lange Zeit nur wenig bis gar nichts zusammen. Am Ende stand trotzdem ein 28:24 (13:8)-Erfolg zu Buche, der hart erkämpft werden musste. 23 Minuten lang bot Bayer den 800 Zuschauern eine grandiose Darbietung. Von einer extrem reaktionsschnellen Katja Kramarczyk im Tor über einen bärenstarken Abwehrverbund bis hin zu einer fast hundertprozentigen Trefferquote im eigenen Abschluss passte einfach alles. Bei neun Treffern vor riskierte Bayers Trainerin Renate Wolf dann auch die ersten personellen Wechsel, was dem Spiel ihrer Mannschaft aber so gar nicht gut tat. Plötzlich fehlte es vorne an Präzision und Entschlossenheit, während sich hinten die eine oder andere Lücke auftat, was die Gäste nun clever nutzten. Stand deren Coach Heike Ahlgrimm zunächst wie paralysiert an der Linie, keimte nun bei jedem Tor, das ihr Team gut machte, auch in ihr Hoffnung auf. Dabei hatte Bensheim bemerkenswerte 18 Minuten gebraucht, um überhaupt das erste Feldtor zu erzielen. “23 Minuten lang gab es keinen Ansatz zu irgendwelcher Kritik. Dann habe ich erstmals gewechselt. Wann sonst, wenn nicht beim 13:4?”, erklärte Renate Wolf, die sich durchaus bewusst war, was dann schief lief: “Das waren etliche Details, aber dann wird es schwer zu intervenieren. Du machst und tust, aber irgendwie verselbstständigt sich alles.” Bayer kam spürbar neu sortiert aus der Halbzeitpause und zog schnell auf 15:8 davon. Es schien also doch deutlich zu werden, die Vorentscheidung? Nein, denn mit diesem Treffer durch Zivile Jurgutyte begann eine rund zehnminütige Durststrecke bei den Elfen, während die Gäste Tor um Tor aufholten. Nach 42 Minuten war der Vorsprung der Gastgeberinnen auf ein Tor geschrumpft (15:14). Danach entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit etlichen Irrungen und Wirrungen hüben wie drüben. Es ging im Prinzip nur darum, die Nerven zu behalten und zwei, drei Mal hintereinander richtige Entscheidungen zu treffen. Und dies gelang den Elfen. Allen voran ging dabei die Australierin Sally Potocki, die einen Sahnetag erwischte und am Ende mit zwölf Treffern, darunter sieben eiskalt verwandelte Siebenmeter, maßgeblichen Anteil am hart umkämpften Heimsieg der Leverkusenerinnen hatte. Für sie war es ein persönlicher Bundesligarekord und sie wurde nach dem Spiel zu Recht als „Elfe des Tages“ prämiert. “Am Ende haben wir über den Kampf zwei Punkte geholt. Eng ist es halt auch geworden, weil die Mädels mit der offensiven 3-2-1-Deckung der Bensheimerinnen nicht klar gekommen sind, obwohl wir wussten, was da auf uns zukommen könnte. Ein positiver Aspekt ist sicherlich, dass die Einstellung aller top war, sonst hätte das Spiel auch anders ausgehen können”, so die Cheftrainerin.


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Letzte Änderung am 05.03.2018 15:51 von leverkusen.
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