Stadtplan Leverkusen
22.12.2017 (Quelle: Bayer AG)
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Bayer Cares Foundation unterstützt fünf weitere Leverkusener Sozialprojekte


Mehr Lebensqualität durch ehrenamtliches Engagement
Wertschätzung für Ältere und Angebote für Kinder, Jugendliche + Familien in Rheindorf
Seit 2007 bereits 632 Projekte weltweit mit ca. 2,2 Mio € unterstützt

Was hat ein telefonischer Besuchsdienst mit Urban Gardening und dem Frauen-Selbstverteidigungskonzept Wen-Do gemeinsam? Diese Inhalte stehen im Zentrum von Leverkusener Sozialprojekten, welche die Bayer Cares Foundation in ihr Ehrenamtsprogramm aufgenommen hat. Mit insgesamt mehr als 6.500 Euro unterstützt die Bayer-Sozialstiftung in der aktuellen Förderrunde fünf Leverkusener Initiativen des Diakonischen Werks, des Fördervereins Rheindorfer Pänz (2*), der OGS Sternenschule und Löwenzahnschule sowie der Städtischen Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Pregelstraße. In allen Projekten setzten sich Bürger ehrenamtlich für die bessere Lebensqualität ihrer Mitmenschen im lokalen Umfeld ein.

"Wertschätzung für ältere Mitbürger, gesunde Ernährung für sozial schwächere Familien oder Gewaltprävention für Mädchen und auffällige Kinder - von den Zielsetzungen der ins Förderprogramm aufgenommenen Projekte profitieren ganz unterschiedliche Personengruppen", sagt Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftungen. "Alle gemeinsam haben, dass ehrenamtlich engagierte Menschen mit der Umsetzung vorbildlicher Ideen zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen."

In der aktuellen Runde des Ehrenamtsprogramms werden die fünf Leverkusener und 27 weitere deutsche Projekte mit rund 93.000 Euro sowie 67 internationale Programme mit rund 248.000 Euro gefördert. Gleich vier der Leverkusener Projekte - die hauptsächlich Menschen aus dem Stadtteil Rheindorf zu gute kommen - wurden dabei durch die ortsansässige Ärztin Dr. Maria Radi mit angestoßen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 hat die Bayer Cares Foundation bereits 632 gemeinnützige Bürgerprojekte im Umfeld der nationalen und internationalen Unternehmensstandorte mit mehr als 2,2 Millionen Euro ermöglicht. In vielen dieser Initiativen sind Mitarbeiter und Pensionäre von Bayer engagiert. In Leverkusen wurden bisher 38 Projekte mit rund 108.000 Euro unterstützt.

Die Bewerbungsfrist für die nächste Förderrunde des Bayer-Ehrenamtsprogramms läuft bis zum 30. September 2018. Das Antragsformular ist online verfügbar unter: http://www.bayer-stiftungen.de/de/role-models.aspx.

Bayer Cares Foundation
Als Sozialstiftung des Innovations-Unternehmens Bayer begreift sich die Bayer Cares Foundation in besonderer Weise als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und dem Sozialsektor. Im Mittelpunkt der Förderprogramme steht der Mensch - sein Engagement für das Allgemeinwohl, sein Ideenreichtum bei der Lösung sozialer Aufgaben, aber auch seine Bedürftigkeit in Notsituationen. Die Fördertätigkeit der Stiftung ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 50 Millionen Euro beträgt - mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.

Mehr Informationen zu den Bayer-Stiftungen finden Sie unter: http://www.bayer-stiftungen.de


Diakonisches Werk Leverkusen: Wertschätzung durch telefonischen Besuchsdienst
Da fragt mal jemand, wie es mir geht – für viele ältere Menschen ist dies leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Telefonischen Besuchsdienstes wirken chronischer Vereinsamung entgegen und sprechen verlässlich einmal pro Woche mit ihren Senior-Telefonpartnern. „Mit den Gesprächen zeigen wir älteren Menschen Respekt und Wertschätzung und bringen mehr Struktur in ihren Alltag“, sagt die Leverkusener Telefonistin Ingrid Werry. Dank ihrer Initiative wird die Verbindung der Gesprächspartner nochmal intensiviert – durch persönliche Begegnungstreffen zwischen 50 Ehrenamtlichen und rund 75 Nutzern des telefonischen Angebots. Projektförderung 3.000 Euro

Förderverein Rheindorfer Pänz e.V.: Schwimmen für Jugendliche/ Urban Gardening
„Immer mehr öffentliche Schwimmbäder schließen, weshalb vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien immer seltener schwimmen lernen“, ist sich Dr. Maria Radi vom Förderverein sicher. Um dem negativen Trend entgegenzuwirken, ermöglicht der Verein Jugendlichen aus dem Stadtteil Rheindorf die Belegung von kostenfreien Schwimmkursen. Gefördert werden dabei die Freude an der körperlichen Ertüchtigung, die Verringerung der Angst vor dem Element Wasser und die Fähigkeit Gefahrensituationen besser bewältigen zu können. „Letztlich lernen unsere Kinder etwas, das für Gleichaltrige eine Selbstverständlichkeit ist – und wirken damit sozialer Benachteiligung entgegen“, so Ärztin Dr. Radi. Projektförderung: 500 Euro

Tomaten, Zucchini, Schnittlauch oder Thymian – Gemüse und Kräuter sollen das Essen von 60 Rheindorfer Familien verfeinern und deren Fensterbänke verschönern. Dafür kooperiert die Baumschule Selbach mit vier örtlichen Kitas. Eine Gärtnerin zeigt Kindern und Eltern dort den richtigen Umgang mit den Pflanzen. „Wir möchten bei ihnen die Freude am Gärtnern wecken und aufzeigen, was man in einer städtischen Wohnung anpflanzen und welch reiche Ernte man einfahren kann“, verrät Dr. Radi. „Unser übergeordnetes Ziel ist es, den Blick der Familien für die gesunde Ernährung und die Umwelt zu schärfen, sprich den vernünftigen Umgang mit den Ressourcen Wasser, Sonne und Samen.“ Projektförderung: 1.350 Euro

OGS Sternenschule/ OGS Löwenzahnschule: Konflikttraining und Gewaltprävention
Mut tut gut – unter diesem Motto erlernen Grundschüler Möglichkeiten einer gewaltfreien Konfliktlösung. In Kleingruppen mit acht Teilnehmern trainiert ein pensionierter Polizist Kinder, die besondere Defizite im Sozialverhalten aufweisen. „Sie ahmen schlechte Verhaltensweisen aus den Medien nach und zeigen vermehrt distanzloses und aggressives Verhalten gegenüber Mitschülern und Pädagogen“, erklärt Dr. Radi. „Mit seiner großväterlichen Ausstrahlung erobert unser Trainer die Herzen der Kinder im Sturm – und stärkt als Bezugsperson und mit seinem Angebot die soziale Kompetenz und das Selbstbewusstsein der Kinder.“ Projektförderung: 680 Euro

Städtische Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Pregelstraße: Mädchentraining
Wen-Do ist eine Wortschöpfung aus dem Englischen-Japanischen und bedeutet „Weg der Frauen“. Das Selbstverteidigungskonzept richtet sich ausschließlich an weibliche Personen und wird im Projekt den Vorschulkindern der Rheindorfer Kita vermittelt. „Angriffe und Belästigungen passieren in verschiedenen Kontexten und werden leider nicht seltener“, sagt Dr. Radi. „Im Kurs üben die Mädchen ihre Risiko-Gefühle richtig einzuschätzen und Gewaltsituationen zu erkennen. Für den Fall der Fälle lernen sie ihre Stimme wirkungsvoll einzusetzen, jemanden abzulenken und verletzliche Punkte am Körper des Gegenübers zu erkennen und zu treffen. Die Techniken sind einfach und gut zu merken.“ Projektförderung: 1.000 Euro


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Letzte Änderung am 30.12.2017 01:25 von leverkusen.
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