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30.11.2017 (Quelle: Polizei)
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"Semistationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage" - bei der Polizei Köln ab sofort dauerhaft im Einsatz


Nachdem die Polizei Köln im letzten Quartal des Jahres 2016 den Einsatz mehrerer sogenannter "semistationärer Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen" erprobt hat, verfügt sie nun seit wenigen Wochen dauerhaft über eine solche Anlage.

Ein spezieller Anhänger nimmt die Geschwindigkeitsmessanlage mit Lasertechnik auf und verwandelt diese damit in eine sogenannte "semistationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage", die sehr flexibel einsetzbar ist und enorme Vorteile bietet: Einmal an ihren jeweiligen Standort gebracht, kann die Anlage dank eingebauter Akkumulatoren ohne weiteren Personaleinsatz autonom bis zu fünf Tage rund um die Uhr sämtliche Geschwindigkeitsverstöße dokumentieren.
Hierbei können alle Kraftfahrzeugarten über mehrere Fahrspuren hinweg gleichzeitig erfasst werden. Ein integriertes Modem kann die verschlüsselten Falldaten drahtlos zur Polizei übertragen und ermöglicht ihr zusätzlich den Fernzugriff auf das Messsystem.

Für den Messbetrieb lässt sich der Anhänger vollständig auf den Boden absenken, dabei verschwinden die Räder in der gepanzerten Außenhülle. Die "semistationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage" kann mit einem Alarmsystem ausgestattet werden, Kamera und Messgerät sind mit Panzerglas versehen.

Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2017 verunglückten im Zusammenhang mit der Unfallursache "Geschwindigkeit" 471 Menschen auf den Autobahnen im Regierungsbezirk Köln. Das sind nicht nur 72 Verunglückte weniger (minus 13 Prozent) als im Vorjahr, sondern auch weniger Verunglückte als noch 2015 (481).

Betrachtet man die Schwere der Unfallfolgen im Zusammenhang mit der Ursache "Geschwindigkeit", ist im Zeitraum Januar bis Oktober 2017 zum Vergleichszeitraum des Vorjahres bei den Getöteten ein Rückgang von 17 auf fünf getötete Menschen, bei den Schwerverletzten allerdings nur ein Rückgang um einen Verunglückten zu verzeichnen.
Der Rückgang der Verunglücktenzahl ist dabei sowohl auf die verstärkte Überwachung mit neuer Technik, als auch auf die damit zunehmende öffentliche Wahrnehmung zurückzuführen

Durch den dauerhaften Einsatz der "semistationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage" erhofft sich die Polizei Köln die anhaltende Reduzierung der Verkehrsunfälle durch überhöhte Geschwindigkeit und damit eine Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit. Bei den Verkehrsteilnehmern soll eine langfristige Verhaltensänderung erzielt werden. Im Hinblick auf ihre gefahrene Geschwindigkeit müssen sie damit rechnen, an jedem Ort und zu jeder Zeit überwacht, gemessen und kontrolliert zu werden.


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Letzte Änderung am 30.11.2017 16:05 von leverkusen.
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