Stadtplan Leverkusen
17.11.2014 (Quelle: Bayer)
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Bayer erhöht Medikamente-Spende für Ebola-Patienten auf Gesamtwert von mehr als 3,7 Millionen Euro


Eines der größten Spenden-Pakete der Unternehmensgeschichte:
Neue Antibiotikum-Spende im Wert von 1,15 Mio € an "action medeor"
Bekämpfung lebensbedrohlicher bakterieller Folgeinfektionen bei Menschen in Liberia und Sierra Leone

Bayer erweitert seine Hilfe für die Ebola-Patienten in Liberia und Sierra Leone: Das Unternehmen stockt die bisherige Medikamenten-Spende um weitere Lieferungen des Antibiotikums Ciprofloxacin im Wert von 1,15 Millionen Euro auf. Mit dem Medikament kann zwar die Ebola-Erkrankung als solche nicht bekämpft werden, aber lebensbedrohliche, bakterielle Folgeinfektionen. Die Verteilung an zwei Kliniken in Monrovia, der Hauptstadt Liberias, sowie Gesundheitsstationen in der Umgebung erfolgt über "action medeor - Das Medikamentenhilfswerk", die größte in Deutschland ansässige, auf Arzneimittel spezialisierte Hilfsorganisation.
Zuvor hat Bayer bereits der US-amerikanischen Organisation "Direct Relief" Ciprofloxacin in verschiedenen Dosierungen und Verabreichungsformen im Wert von rund 2,57 Millionen Euro zur Behandlung der mit dem Ebola-Virus infizierten Menschen in Sierra Leone und Liberia kostenfrei bereitgestellt. Die Medikamenten-Spende für die Behandlung der afrikanischen Ebola-Patienten in der Gesamthöhe von nun mehr als 3,7 Millionen Euro ist eine der größten in der Bayer-Unternehmensgeschichte.

"Wir verstärken unser Engagement nochmals, um den betroffenen Menschen zu helfen und unseren Beitrag zur Eindämmung der Ebola-Epidemie zu leisten", sagt Dr. Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. "Mit der Spende nehmen wir als global agierendes Gesundheits-Unternehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr."
Mit dem Antibiotikum Ciprofloxacin können bakterielle Folge- und Begleiterkrankungen bei den geschwächten Ebola-Patienten bekämpft werden, insbesondere im Magen-Darm-Trakt, aber auch der Atemwege und weiterer Organe.

Zudem stellt das Unternehmen "action medeor" 50.000 Euro für die Finanzierung von Schutzkleidung zur Verfügung, die in zwei Isolierstationen benötigt wird, die Ende Oktober 2014 in Monrovia in Betrieb gegangenen sind. Darüber hinaus hat Bayer bereits "Caritas international" 25.000 Euro zur Anschaffung und Verteilung von Handwaschmitteln in Liberia als Präventionsmaßnahme gespendet.


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Letzte Änderung am 12.06.2015 21:48 von leverkusen.
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