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Bayer steigert deutlich Umsatz und Gewinn in den USA

Erneutes Wachstum trotz hoher Rohmaterial- und Energiekosten
Umsatz erstmals über zehn Milliarden US-Dollar / Gesundheit ist Wachstumsmotor
Veröffentlicht: 21.03.2001 // Quelle: Bayer

Bayer befindet sich in den Vereinigten Staaten weiter auf Wachstumskurs: Die US-Tochtergesellschaft Bayer Corporation steigerte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2000 um 13,6 Prozent auf 10,1 Milliarden US-Dollar. Damit überschritt das Unternehmen erstmals in seiner Geschichte die 10-Milliarden-Dollar Marke. Auch beim Gewinn legte Bayer deutlich zu: Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent auf 202 Millionen US-Dollar. Bayer beschäftigt in den USA rund 23.200 Mitarbeiter.

"Das Jahr 2000 war für die Bayer Corporation erneut ein erfreuliches Wachstumsjahr", sagte Helge H. Wehmeier, President und Chief Executive Officer der Bayer Corporation, anläßlich einer Pressekonferenz in Pittsburgh, Pennsylvania: "Mit gezielten Akquisitionen, Investitionen und Kosteneinsparungen haben wir es geschafft, trotz hoher Energie- und Rohmaterialkosten den positiven Trend der vergangenen Jahre fortzusetzen." Rund die Hälfte des Umsatzanstiegs von 1,2 Milliarden US-Dollar ist auf die Erlöse aus akquirierten Geschäften zurückzuführen.

Die langfristig angelegte Wachstumsstrategie wird auch im Jahr 2001 fortgeführt: "Wir haben eine Reihe von Maßnahmen getroffen, die unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern sollen", so Wehmeier. Bayer plant in den USA zwischen den Jahren 2000 und 2004 Investitionen in Höhe von insgesamt neun Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2000 hatte das Unternehmen 536 Millionen US-Dollar in Sachanlagen investiert und 800 Millionen US-Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Positive Effekte für Einkauf und Kundenmanagement erwartet das Unternehmen aus seinen zahlreichen e-Commerce Aktivitäten.

Arbeitsgebiet Gesundheit: Erfreuliche Zuwachsraten

Ein Wachstumsmotor der US-Aktivitäten von Bayer ist der Bereich Gesundheit: Das Pharma-Geschäft legte im Jahr 2000 beim Umsatz um 13 Prozent zu. Besonders erfreulich entwickelte sich der Cholesterin-Senker Baycol®: Das Produkt konnte in den USA seinen Umsatz verdoppeln. Kogenate®, ein gentechnisch produziertes Medikament zur Behandlung von Hämophilie A, steigerte den US-Umsatz um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Breitband-Antibiotikum Cipro® erreichte in den Vereinigten Staaten zum zweiten Mal in Folge einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar und zählt somit zu den "Blockbuster"-Produkten von Bayer.

Gute Erfolgsaussichten auf dem US-Markt hat auch das neue Antiinfektivum Avelox®, dessen Umsatzpotential durch eine Vertriebskooperation mit der Alza Corporation und den Ausbau des Außendienstes noch besser genutzt wird: "Wir sind sehr zufrieden mit der Markt-Entwicklung von Avelox und glauben, dass dieses Produkt Blockbuster-Potential hat", sagte Dr. Wolfgang Plischke, Leiter der Pharma-Aktivitäten von Bayer in den USA, auf der Pressekonferenz in Pittsburgh. Zur Zeit in der Markteinführung befindet sich Viadur®, ein Pharmazeutikum gegen Prostatakrebs, das von Alza einlizenziert wurde. Im kommenden Jahr erwartet Bayer die Ausbietung von Vardenafil, einem Präparat zur Behandlung der erektilen Dysfunktion.

Die Geschäftsbereiche Consumer Care und Diagnostika - beide mit globalem Hauptsitz in den USA - entwickelten sich im vergangenen Jahr erfreulich: Bayer Aspirin® baute seinen Marktanteil in den Vereinigten Staaten im Schmerzmittel-Segment auf 6,3 Prozent aus. Beim Rückkauf der Bayer-Namensrechte in den USA von Sterling im Jahr 1995 lag dieser noch bei 4,5 Prozent. Weitere Consumer Care Produkte wie Aleve®, Alka Seltzer® oder Phillips` Milk of Magnesia® steigerten ebenfalls ihre Marktanteile. Im Diagnostika-Bereich hatte die US-Gesundheitsbehörde im Jahr 2000 einen neuen Blut-Test zur Überwachung von metastatisierendem Brust-Krebs zugelassen. Bayer erwarb zudem kürzlich die weltweit exklusiven Rechte für den Verkauf und die Vermarktung verschiedener HIV und Hepatitis C Virustests von Innogenetics.

Arbeitsgebiet Landwirtschaft: Wirkstoff Imidacloprid ein Tausendsassa

Zugewinne verzeichnete die Bayer Corporation auch im Arbeitsgebiet Landwirtschaft, dank der starken Nachfrage in den Bereichen Pflanzenschutz, Animal Health sowie bei den Rasen- und Gartenprodukten. Besonders erfreulich entwickelten sich Insektizide mit dem Wirkstoff Imidacloprid sowie Saatgutbeizmittel.

Arbeitsgebiete Polymere und Chemie: Neue Technologien

Im Polymer- und Chemiegeschäft stieg der US-Umsatz insbesondere aufgrund von Akquisitionen um 23,7 Prozent. Hohe Energie- und Rohmaterialkosten drückten auf das Ergebnis. Das Kunststoff-Geschäft entwickelte sich vor dem Hintergrund der weltweit steigenden Nachfrage nach hochwertigen Polycarbonaten sehr positiv. Um dem erhöhten Kunststoff-Bedarf nachzukommen, will Bayer die Polycarbonat-Produktion im Werk Baytown, Texas, auf insgesamt 350.000 Jahrestonnen erhöhen. Diese Erweiterung ist Teil einer globalen Investitionsstrategie, mit der Bayer bis zum Jahr 2005 zum Weltmarktführer in diesem Segment aufsteigen möchte.

Mit der Akquisition des Polyol-Geschäftes der Lyondell Chemical Company ist Bayer nunmehr weltweit führender Hersteller von Polyurethanen. Zudem hat das Unternehmen durch den Kauf von Sybron Chemicals und dem Erwerb des Papierchemikalien-Geschäftes von Cytec Industries neue Technologien und Produkt-Linien in den Bereichen Spezialprodukte und Lackrohstoffe gewonnen. Aus der Integration dieser Geschäftsfelder verspricht sich Bayer einen deutlichen Schub für seine US-Aktivitäten.


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