AM 6. APRIL: "SCHWANENSEE" STATT "SPARTACUS" - Leverkusen


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AM 6. APRIL: "SCHWANENSEE" STATT "SPARTACUS"

Veröffentlicht: 23.03.2000 // Quelle: Stadtverwaltung

Der Ballettabend im Forum am Donnerstag, 6. April, wird n i c h t von der Compagnie des Akademischen Opern- und Ballett-Theaters Minsk bestritten und auch n i c h t "Spartacus" (das Handlungsballett mit der Musik von Aram Chatschaturjan) als Programmpunkt haben. Wie die Agentur, die das Ensemble aus Weißrußland vertritt, zwei Wochen vor dem Gastspieltermin mitteilte, mußte die Deutschland-Tournee (mit "Spartacus"-Aufführungen in mehreren Städten) wegen interner Probleme an dem Theater in Minsk abgesagt werden. Es gelang dem Fachbereich Kultur als Veranstalter, kurzfristig die Ballettcompagnie am Theater Hagen mit einer neuen Produktion des Tschaikowsky-Klassikers "Schwanensee", die erst am 18. März in Hagen Premiere hatte, für ein Gastspiel im Forum am 6. April zu verpflichten. Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr, sie dauert, mit einer Pause, ca. 2 ¼ Stunden.

Obwohl "Schwanensee" erst im Dezember 1998, mit der Aufführung des Saarbrücker Balletts in der unkonventionellen Deutung Birgit Scherzers (der damaligen Ballettchefin am Saarländischen Staatstheater) im Programm des Fachbereichs Kultur war, entschloß sich der städtische Kulturveranstalter angesichts der künstlerischen Qualität der Hagener Produktion und im Interesse der Termineinhaltung für diese Ersatzlösung.

"Schwanensee" wurde in Hagen von Ralf Rossa, dem Ballettdirektor des Opernhauses Halle, inszeniert und choreographiert. Seine Interpretation des berühmtesten Handlungsballetts, die er vor einem Jahr schon mit der Compagnie in Halle realisierte, wurde inspiriert von dem Hitchcock-Film "Rebecca" (1940) und der Vorlage für den Film, Daphne Du Mauriers gleichnamigem Roman. Rossa übernahm für seine "Schwanensee"-Inszenierung die Figur der mysteriösen Hausdame auf dem Schloß des verwitweten Helden, die in seiner Adaption zur Erzieherin des jungen Prinzen wurde. So hebt sich der Choreograph vom Klischee der vertrauten "Schwanensee"-Dreierbeziehung Odette-Prinz-Odile ab und erweitert die Geschichte um ein neues, psychologisierendes Moment:

Jahre nach dem Unfalltod seiner Frau (Odette) verliebt sich der Prinz auf einem Fest in eine junge Frau (Odile), in der er das Abbild seiner verstorbenen Frau zu erkennen glaubt. Während er zwischen dem Traum der Vergangenheit und der gegenwärtigen Wirklichkeit hin und her gerissen wird, versucht seine Erzieherin, mit allen Mitteln die neue Verbindung zu verhindern ... Diese Umdeutung sollte die Anhänger der traditionellen "Schwanensee"-Inszenierungen nicht abschrecken, denn Ralf Rossa nutzt große Teile der klassischen Choreographie Petipas. So kommen auch romantische und sentimentale Stimmungen nicht zu kurz, wenn beispielsweise die Schwäne als Traumbilder dem Wasser entsteigen. Das Bühnenbild der Hagener Aufführung entwarf Heinz Balthes, die Kostüme José-Manuel Vazquez. Arn Goerke leitet bei dem Gastspiel das Philharmonische Orchester Hagen.

Der Eintrittspreis (4 Preisgruppen) beträgt DM 46,00; DM 42,00; DM 37,00; DM 26,00. Im Vorverkauf sind Karten u.a. an der Forum-Kasse - Telefon: 02 14/4 06-41 13 - erhältlich.


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