Stadtplan Leverkusen
01.02.2013 (Quelle: Wirtschaftsjunioren)
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Straßenplanung in Leverkusen: Wirtschaftsjunioren wünschen mehr unternehmerisches Denken!


Gespannt haben die Wirtschaftsjunioren Leverkusen/Rhein-Berg die Ergebnisse der Informationsveranstaltung zum Thema Lärm und Verkehr im Leverkusener Stadtrat erwartet. Sie fordern im Zuge der Autobahnneubauprojekte in und um Leverkusen die Berücksichtigung aller Optionen ohne einzelne Möglichkeiten kategorisch auszuschließen.
Allerdings muss das oberste Ziel ein schneller Ersatz für die marode Rheinbrücke sein.
Daher befürworten die Wirtschaftsjunioren die Absage von Michael Heinze vom NRWVerkehrsministerium an einen Tunnel unter dem Rhein im Verlauf der A 1. "Da der Bau eines Tunnels deutlich länger dauert als der einer Brücke, erübrigt sich die Frage bereits an dieser Stelle", sagt Wirtschaftsjunioren-Kreissprecherin Michaela Emundts. "Oberste Priorität muss eine schnelle Umsetzung der Rheinquerung als Ersatz für die bestehende A1-Brücke haben.“ Die Wirtschaftsjunioren Leverkusen/Rhein-Berg gehen davon aus, dass der Tunnelbau nicht nur deutlich länger dauern und deutlich mehr kosten würde. Auch für die Gefahrguttransporte der in Leverkusen ansässigen Unternehmen kämen dann womöglich neue Einschränkungen hinzu. Schließlich ist die Stadt ein bedeutender Chemiestandort. Aus diesem Grund ist auch eine Tunnellösung für die Stelze kritisch zu überdenken. "Es wird auch für die Anwohner Probleme geben, wenn die Autobahn eingetunnelt wird und die Lkw mit gefährlichen Gütern anschließend durch die Wohngebiete fahren, weil sie nicht mehr durch den Tunnel dürfen", so Emundts weiter.
Allerdings lehnen die Wirtschaftsjunioren eine Tunnellösung an anderer Stelle nicht ab.
Eine zweite Rheinquerung auf Leverkusener Stadtgebiet wäre langfristig wünschenswert, um die steigenden Verkehrszahlen rund um das Leverkusener Autobahnkreuz aufzufangen. Beim Blick auf das bestehende Autobahnnetz sehen die Leverkusener Wirtschaftsjunioren eigentlich nur eine Möglichkeit: Eine Verlängerung der A 542 bei Hitdorf über den Rhein hinweg bis zur A 57 würde das Autobahnkreuz merklich entlasten.
Ob es sich dann um einen Tunnel oder eine Brücke handelt, muss zu gegebener Zeit geklärt werden. Und mit Blick auf Heinzes Aussage, man könne davon ausgehen, dass eine Rheinquerung bei Hitdorf niemals komme, fügt Emundts an: "Man soll niemals nie sagen! Gerade bei Planungen in dieser Größenordnung sollte häufiger unternehmerisch gedacht werden. Würden im unternehmerischen Alltag von Anfang an bestimmte Optionen ausgeschlossen, wären viele Unternehmen nicht so weit gekommen", spricht Emundts für die von ihr vertretenen Wirtschaftsjunioren Leverkusen/Rhein-Berg.


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Letzte Änderung am 27.10.2013 16:53 von leverkusen.
Bisherige Kommentare
Am 06.11.2013 um 16:47:18 schrieb Axel Wagner:
Verlängerung der A542
Merkwürdigerweise spricht inzwischen niemand mehr von einer Verlängerung der A542 (von Monheim bis zur A57 bei Worringen mit neuer Rheinbrücke) zur Entlastung der maroden A1-Rheinbrücke. Dabei würde gerade eine solche Lösung erheblich zur Entlastung beitragen, weil der LKW-Verkehr dann über die neue Brücke umgeleitet werden könnte, so dass die A1-Brücke für LKW gesperrt und dann vielleicht sogar bei reiner PKW-Nutzung noch etwas länger hält. Auf alle Fälle würde eine weitere Rheinbrücke sicher die Neubausituation für die A1-Brücke entschärfen.

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