Stadtplan Leverkusen
19.11.2012 (Quelle: Gut Ophoven)
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Remigius-Schüler sind den Energielecks auf der Spur


38 städtische Schulen und Kindergärten machen mit beim Energiesparprojekt „energieLux“

Sie reden nicht, sie handeln: 32 Kinder der Remigius Grundschule haben sich am Montag mit Hausmeisterin Frauke Bergerhoff und Klimalehrerin Sabrina Schießer-Luxem getroffen und bei einem Energierundgang einmal ganz genau hingeschaut, wo die Wärme aus dem Schulhaus entweicht und wo Strom verschwendet wird. Die Remigius Grundschule nimmt wie 22 weitere städtische Schulen und 15 Kindergärten an dem Projekt „energieLux – Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten“ teil“, das die Stadt Leverkusen vor den Sommerferien ins Leben gerufen hat.

Gemeinsam mit der Hausmeisterin prüften die Schülerinnen und Schüler die Temperaturen im Flur, im Lehrerzimmer und den Toiletten, kontrollierten die Fenster und suchten nach Stromfressern im Schulhaus. Bei ihrem Rundgang entdeckten sie, dass die Lehrertoilette mit 22,5 Grad viel zu warm war, eine Menge Fenster des Schulgebäudes auf Kipp standen und die Heizkörper im obersten Stock nicht richtig funktionierten. „Das hat ganz schön gezischt als die Hausmeisterin die Luft aus der Heizung gelassen hat“, erinnerte sich die siebenjährige Joana Melina aus der zweiten Klasse bei der Abschlussbesprechung im Klassenraum. „Den Kinder macht es sehr viel Spaß mit Energiesparmesser, Luxmeter oder Thermometer zu messen“, berichtete Klimalehrerin Sabrina Schießer-Luxem und sie seien sehr interessiert daran, zum Umweltschutz beizutragen.

„Ziel des Projekts ist es, Schüler und Lehrer für einen bewussten Umgang mit Energie zu sensibilisieren“, erklärte NaturGut Ophoven Britta Demmer, die das energieLux-Projekt leitet. Drei Jahre lang werden die Einrichtungen deshalb mit Beratung, Fortbildungen, Lehrmaterial und Klimakursen von dem Umweltbildungszentrum unterstützt. Über 600 Schülerinnen und Schüler wurden in den vergangenen Wochen auf dem NaturGut bereits zu Energiesprechern ausgebildet. Ihre Aufgabe ist es in den Klassen darauf zu achten, richtig zu lüften, das Licht beim Verlassen des Klassenraums auszuschalten und die Fenster zu schließen. So genannte E-Teams an der Schule organisieren außerdem Energierundgänge, Temperaturmesswochen oder Aktionen wie ein „Tag ohne Strom“. „Bereits kleine Verhaltensänderungen wie der aufmerksame Umgang mit der Heizung, der Beleuchtung und EDV-Geräten sowie ein sinnvolles Lüften, kann dazu führen, dass viel Energie gespart und somit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird“, erklärte Britta Demmer vom NaturGut Ophoven.

Bei dem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderten Projekt, soll aber nicht nur die Umwelt geschützt, sondern auch der Haushalt der Stadt Leverkusen entlastet werden. Rund 5 Mio. Euro gibt die Kommune jährlich aus, um Schulen und Kindergärten in Leverkusen mit Wärme und Strom zu versorgen. Erfahrungen aus anderen Städten haben ergeben, dass Energiesparprojekte die Kosten um 10 bis 20 Prozent reduzieren können.
Ein Teil der Einsparungen soll an die Schulen und Kindergärten zurückfließen.

Weitere Schulen und Kindergärten, die an dem Projekt teilnehmen wollen, können sich beim Naturgut Ophoven, britta.demmer@naturgut-ophoven.de melden.

Alle Infos und Materialien zum energieLux Projekt unter www.energielux.de.


Bilder, die sich auf Remigius-Schüler sind den Energielecks auf der Spur beziehen:
19.11.2012: Frauke Bergerhoff mit Energiesprechern

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Letzte Änderung am 24.09.2015 17:37 von leverkusen.
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