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Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter ist eine moralische Verpflichtung

Veröffentlicht: 30.05.2012 // Quelle: OMV

Die Ost-und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU Leverkusen unterstützt die Ankündigung des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, sich beim nächsten Spitzengespräch der Regierungsparteien CDU, CSU und FDP für eine Entschädigung der noch lebenden deutschen Zwangsarbeiter einzusetzen. Der Kreisvorsitzende Rudi Pawelka erklärt dazu:

„Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden hunderttausende deutscher Zivilisten in Straflagern Ost- und Südosteuropas zur Zwangsarbeit herangezogen. In der Mehrzahl handelte es sich dabei um Frauen und Kinder, darunter zehntausende, die zwischen 10 und 16 Jahren alt waren. Vermutlich ein Viertel aller Zwangsarbeiter sind in den Lagern ums Leben gekommen. Viele Überlebende leiden noch heute an den Folgen der Malträtierungen.

Nach Schätzungen leben noch ca. 40.000 Betroffene, die meist das achtzigste Lebensjahr deutlich überschritten haben. Die Qualen, die sie über viele Jahre erlitten haben, können nicht wieder gut gemacht werden. Die gesundheitlichen und psychologischen Folgen haben sie ein Leben lang mit sich schleppen müssen. Deshalb ist es eine moralische Verpflichtung Deutschlands, die Überlebenden endlich zu entschädigen und durch dieses Zeichen auch der Würde der bereits Verstorbenen gerecht zu werden.

CDU, CSU und FDP hatten während ihrer Zeit in der Opposition die Forderung nach Entschädigung erhoben. Nachdem nun sieben gemeinsame Regierungsjahre ins Land gezogen sind, wird es endlich Zeit, die Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter in die Tat umzusetzen.“


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