Stadtplan Leverkusen
06.06.2009 (Quelle: TSV Bayer 04)
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Schembera krönt mit Sieg in Baunatal guten Mittelstreckler-Auftritt


In schnellen 1:45,94 Minute hat 800-Meter-Talent Robin Schembera das Leichtathletik-Meeting „Weltklasse in Baunatal“ gewonnen. Die WM-Norm für Berlin (15.-23.08.) verpasste der Leverkusener allerdings um rund eine halbe Sekunde. Überzeugen konnten aus Sicht des TSV Bayer 04 auch die Speerwerferinnen. Zwar unterlag Europameisterin Steffi Nerius ein weiteres Mal der Olympia-Dritten Christina Obergföll (Offenburg; 67,48 m), bot mit 64,80 Metern aber eine gute Leistung. Nach Linda Stahl, die sich mit 62,67 Metern hinter Nerius einreihte, erfüllte nun auch Katharina Molitor als Viertplatzierte mit 61,07 Metern die Nominierungsvoraussetzungen für die Weltmeisterschaften.

Die zweite Steigerung ihrer 800-Meter-Bestzeit innerhalb von nur vier Tagen gelang Schemberas Disziplinkollegin Annett Horna. Die Deutsche Hallenmeisterin verbesserte sich auf 2:03,63 Minuten und kam damit auf den dritten Platz. Den guten Auftritt der Mittelstreckler rundete Kerstin Marxen über 1500 Meter ab. Die Pharmazie-Studentin lief nach 4:17,09 Minuten ins Ziel, was einer Verbesserung ihres Hausrekordes um mehr als vier Sekunden entspricht.

Im Hochsprung tastete sich Julia Hartmann langsam in Richtung WM-Norm (A-Norm: 1,95 m; B-Norm 1,93 m) vor. Mit 1,90 Metern legte sie weitere zwei Zentimeter auf ihre Saisonbestleistung drauf und blieb nur einen Zentimeter unter ihrer drei Jahre alten Freiluftbestmarke. Den Sieg musste die Deutsche Meisterin von 2006 aber erwartungsgemäß der Frankfurterin Ariane Friedrich überlassen, die zum 20. Mal in ihrer Karriere 2,00 Meter oder mehr überquerte.

Nicht mit Ruhm bekleckerten sich hingegen die Stabhochspringer. Malte Mohr, der mit 5,80 Metern als bisher einziger deutscher Stabartist den WM-Richtwert (5,70 m) knackte, musste sich diesmal mit 20 Zentimetern weniger begnügen und dem höhengleichen Alexander Straub (Filstal) den Vortritt lassen. Einen Salto Nullo bei seiner Einstiegshöhe von 5,40 Metern leistete sich der Hallen-Europameister von 2007, Danny Ecker.

Im Kampf um den mit 50.000 Euro dotierten DKB-Cup bewahrten sich neben Straub im Stabhochsprung und Obergföll im Speerwurf durch ihre Erfolge auch Peter Sack (Leipzig) mit 20,43 Metern im Kugelstoßen und Claudia Rath (Dornburg) im Weitsprung (6,27 m) ihre Chance. Das Geld geht an den Sportler oder die Sportlerin, die aus vier Wettkämpfen als jeweils bestplatzierter deutscher Athlet hervorgeht. Die nächste Station in der Serienwertung ist mit dem Bayer-Meeting am 31. Juli für die Leverkusener Asse das Heimspiel im Manforter Stadion. Danach geht es am 8. August nach Cottbus, bevor am 6. September das Finale im Historischen Olympischen Dorf vor den Toren Berlins stattfindet.

Die kompletten Ergebnislisten gibt es unter www.leichtathletik.de; mehr Informationen unter www.dkb-cup.de.


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Letzte Änderung am 05.08.2018 10:32 von leverkusen.
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