Stadtplan Leverkusen
27.04.2007 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH startet Veranstaltungsreihe zum Thema Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG) für die City-Leverkusen


Rund 900 Grundstückseigentümer, Geschäftsleute und Freiberufler der City Leverkusen wurden in Zusammenarbeit mit der BauGrund Stadtentwicklung GmbH zu einer Auftaktveranstaltung eingeladen. Diese ist Startetappe einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe mit Workshop-Charakter.

Ziel ist, am 8. Mai in einem ersten Schritt für die Bildung von Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG) in Wiesdorf zu werben und konstruktive Impulse zu setzen. Eine gemeinschaftliche Weiterentwicklung des Stadtzentrums soll dann in einem Vertiefungsworkshop am 1. Juni erarbeitet werden.

„Wir möchten mit diesem Instrument die privaten Handlungsspielräume der Eigentümer und Gewerbetreibenden in der Leverkusener City erweitern, um neue Chancen der Attraktivitätssteigerung der Innenstadt zu schaffen“ erläutert Wolfgang Mues, Geschäftsführer der WFL Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH.

„ISG’s haben ergänzenden Charakter zu bereits bestehenden Instrumenten der Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung. Sie sollen bisherige Zusammenschlüsse von Werbe- und Fördergemeinschaften nicht ablösen, sondern noch weiter unterstützen. Die privaten Anlieger haben hier in hohem Maße die Möglichkeit, die Art und den Zeitpunkt der Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen zu bestimmen, die aus ihrer Sicht die Wirtschaftskraft und Attraktivität ihres Quartiers maßgeblich verbessern können.

Die Entwicklung und der Aufbau einer Immobilien- und Standortgemeinschaft kann durch das Land finanziell gefördert werden. Insofern hoffen wir auf eine große Resonanz auf die dreiteilige Veranstaltungsreihe und konkret umsetzbare Arbeitsergebnisse für unser City“ so Mues weiter.

Bereits bei einer ersten thematischen Vorstellung im Rahmen des 19. Standortgesprächs der Wirtschaftsförderung, betonte auch Gastredner Landesbauminister Oliver Wittke die Wichtigkeit und Zukunftsfähigkeit des Werkzeuges „Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG).

Hintergrundinformation
Der Begriff und die Idee zu Business Improvement Districts (BID) kommen aus Kanada und den USA, wo das Instrument schon seit den 70er Jahren erfolgreich angewandt wird. Die klassische Definition erklärt diese Gemeinschaften als einen Zusammenschluss in städtischen Zentrums- und Handelsbereichen. Vertreter der privaten Wirtschaft kooperieren hier gezielt, um Verbesserungsmaßnahmen unter Stadtmarketingaspekten durchzuführen.

In Hamburg und Hessen wurden bereits gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen, um BID’s einzurichten. Diese Gemeinschaften haben somit verbindlichen Charakter.

In NRW gibt es bis dato nur freiwillige Kooperationen, die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG). Im Gegensatz zur gesetzlich verpflichtenden Teilnahme der Grundstückseigentümer beim BID.

Die Landesregierung will nun vor der Sommerpause noch die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen durch eine Gesetzesvorlage zur Gründung von BID’s in NRW schaffen.


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Letzte Änderung am 19.12.2010 10:17 von leverkusen.
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