Stadtplan Leverkusen
11.09.2006 (Quelle: TSV Bayer 04)
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Angeschlagener Markus Esser schrammt erneut am Podest vorbei


Markus Esser scheint ein Faible für vierte Plätze zu haben: Beim Weltfinale in Stuttgart belegte der Hammerwerfer mit 79,19 Metern Platz vier. Mit der identischen Weite landete der Bayer-04-Athlet schon vor gute vier Wochen bei den Europameisterschaften im schwedischen Göteborg auf dem Blechrang, ein Jahr zuvor wurde Esser WM-Vierte. Es war zugleich die beste Leistung seit den kontinentalen Titelkämpfen für den angeschlagenen 26-Jährigen.

Im Laufe der Woche hatte sich der Leverkusener bei einer Steinstoß-Demonstration eine Bauchmuskel- und Adduktorenverletzung zugezogen. „Ich habe mich bei dieser Atmosphäre, die Spaß gemacht hat, durchgebissen. Ich kann mit Sicherheit nicht traurig sein“, erklärte Esser – die 7000 US-Dollar Belohnung helfen sicher beim Wunden lecken.

Auf dem sechsten Platz landete Silke Spiegelburg in einem hochklassigen Stabhochsprung-Feld. 4,50 Meter überflog die 20-Jährige im zweiten Versuch und scheiterte danach an der persönlichen Bestleistung von 4,60 Meter.

Finanziell gelohnt hat sich das Weltfinale für Speerwerferin Steffi Nerius: Mit 65,06 Metern belegte die 34-Jährige Rang zwei und sahnte dafür 20.000 US-Dollar ab. Nur die Tschechin Barbora Spotakova landete mit dem Landeskord von 66,21 Metern vor der Leverkusenerin. „Dass ich nur Zweite geworden bin, ist nicht so tragisch. Heute habe ich aber keinen einzigen guten Wurf rausbekommen“, meinte Nerius.

Startplätze bei der hochdotierten „Mini-WM“ – über 3 Millionen US-Dollar Preisgeld wurden an zwei Tagen ausgeschüttet – erhielten die sieben besten Athleten in der Rangliste der World Athletics Tour (bei den Mittel- und Langstrecken die besten elf), zudem wurde in jeder der 36 Disziplinen eine Wildcard vergeben. Auf diese Weise rutschte auch Lars Börgeling ins illustre Stabhochsprung-Feld und belegte Rang acht. Über die Anfangshöhe von 5,50 Meter mühte sich der Leverkusener zunächst im dritten Anlauf bevor er an 5,75 Meter scheiterte. 2000 US-Dollar gab es als Trostpflaster.

Alle Ergebnisse gibt es unter www.iaaf.org.


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Letzte Änderung am 11.06.2010 23:35 von leverkusen.
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