Stadtplan Leverkusen
07.11.2001 (Quelle: Bayer)
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Kratz- und beschlagfrei durch Wind und Wetter


Jetzt sollten Motorrad- und Rollerfahrer ihr Helmvisier ins Visier nehmen

Jetzt sollten motorisierte Zweiradfahrer ihr Visier ins Visier nehmen: Eine beschlagene und verkratzte Verscheibung trübt – im wahrsten Sinne des Wortes – den Blick. Ein neues Visier mit guter Anti-Fog-Beschichtung hingegen sorgt für hervorragende Sicht.

Die anstehende dunkle Jahreszeit hat ihre Tücken vor allen Dingen für Motorrad- und Rollerfahrer: Häufiger Regen und aufwirbelndes Wasser vom Vordermann, frühe Dämmerung, erste Nebel oder die tief stehende Sonne können die Sicht erheblich trüben. Dann offenbart sich, ob die "Windschutzscheibe" des Zweiradfans – das Helmvisier – etwas taugt. Doch welches ist das richtige, wie wird es gepflegt, und wann sollte man es austauschen?

Peter Klaus vom Helmspezialisten Uvex muss es wissen. Schließlich siegte das Uvex-Modell "V1" jüngst im großen Helmtest der Zeitschrift "Motorrad" mit klarem Abstand beim Kriterium "Sicht" und zählte auch sonst zu den Klassenbesten. Hier sein Tipp: "Visiere müssen unbedingt kratzfest beschichtet sein." Sonst erscheint das Licht entgegenkommender Autos oder die Sonne plötzlich als breiter Strahlenkranz, was zu kurzzeitiger Orientierungslosigkeit führen kann – mit eventuell tödlichen Folgen.

Kratzfeste Beschichtungen zählen zum Top-Know-how von Uvex. Um sie aufzubringen, wird ein Hightech-Kunststoff als eigentliches Visiermaterial benötigt. Uvex verlässt sich dabei auf Makrolon von Bayer, das jeder schon einmal in Form von CDs in den Händen gehalten hat. "Es ist hochtransparent, elastisch, wärmeunempfindlich und nahe unzerbrechlich", fasst Kurt Moser, Kunststoff-Experte bei Bayer, die Vorzüge zusammen. Diese Visierbeschichtungen sind zusätzlich antistatisch behandelt, damit sich möglichst kein Staub absetzt, der auf Dauer beim Reinigen wie Schmirgel wirkt. Weiterhin rät Klaus zu Visieren mit einer Anti-Fog-Beschichtung, die ein Beschlagen durch die feucht-warme Atemluft hemmt. Sie besteht bei Uvex-Helmen aus einem schwammartigen Material, das Wasser aufsaugt, so dass sich keine nebelartigen Tröpfchen niederschlagen können. Diese Wirkung kann noch durch spezielle rahmenlose Doppelscheibenvisiere verstärkt werden. Sie trennen die warme Innen- von der kalten Außenluft und verhindern so ein Kondensieren der Feuchtigkeit.

Natürlich müssen die "Helmfenster" hochschlagfest sein, damit sie zum Beispiel vom vorausfahrenden Auto hochgewirbelte Steinchen sicher vom Auge fern halten. So überstehen Visiere aus dem Bayer-Kunststoff bei Steinschlagtests den Aufprall von 420 km/h schnellen Stahlkugeln, ohne Schaden zu nehmen.

Und wie wird ein Visier gereinigt? Mit warmem Wasser auf der Außenseite einweichen, allenfalls Spülmittel oder Shampoo verwenden, aber niemals Politur oder chemische Reiniger. "Achtung", warnt Klaus: "Auf die Innenseite des Visiers gehört kein Reinigungsmittel. Nicht schrubben, denn das kann auf Dauer die Anti-Fog-Beschichtung abrubbeln. Deshalb das Visier nur mit einem weichen Tuch oder Papier abtupfen." Hartnäckige Verschmutzungen wie angetrocknete Fliegen lösen sich, wenn man sie mit einem Stück nasser Küchenrolle länger einweicht.

Der Zustand eines Visiers lässt sich mit dem so genannten Teelichttest prüfen. Dieser ist Teil der Sicherheitsinfo Nr. 6 zu Schutzhelmvisieren, die von der Bundesanstalt für Straßenwesen, Postfach 10 01 50, 51401 Berg. Gladbach, angeboten wird. Die Aufgabe besteht darin, ein bestimmtes, von einem Teelicht beleuchtetes Muster aus definierter Entfernung durchs Visier zu erkennen. Geht das schief, ist ein neuer transparenter Augenschutz vonnöten. Beim Helmkauf deshalb auch darauf achten, dass ein Wechsel des "Fensters" einfach möglich ist.

Jeder, der auf seinem motorisierten Zweirad den Durchblick behalten will, erhält einen Einblick in die neuesten Trends bei Helm, Visier & Co im Internet unter www.uvex-sports.de.


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Letzte Änderung am 02.12.2001 03:26 von leverkusen.
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