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Nr. 207
22. Jahrgang
Januar 2001
48. WWW-Ausgabe

Diesmal

Der große Wurf

Die Polizei wird demnächst noch mehr aufpassen müssen. Denn wenn sie sich gegen ein paar hundert gewaltfrei steinewerfende Chaoten wehrt, könnte sie ja unsensiblerweise den Selbstfindungsprozeß zukünftiger Außenminister stören. Er habe eben einen "kurzen Hebel", so Joschka Fischer heute bedauernd, seine mangelnde Treffsicherheit aus seiner Zeit als revolutionärer Taxifahrer ansprechend. Der heutige Außenminister verlegte sich folglich aufs Joggen und schrieb darüber eines seiner zehn Bücher ("Mein langer Lauf zu mir selbst"). Angekommen ist Guido Westerwelle, auch wenn ihm Möllemann als Big Brother der Liberalen noch eine Weile Konkurrenz machen wird. Den Genuß unserer Satire können wir diesmal nur Leuten mit robustem Magen empfehlen. Aber wer hätte schon gedacht, daß wir so schnell Separatorenfleisch-Experten würden? Vollkommen normal ist allerdings, wenn ein vor einer tödlichen Krankheit warnender Brief fünf Tage vom Gesundheits- zum Landwirtschaftsministerium braucht und dort erst einmal zwei Wochen in der Ablage versauert. Wer achtet schon immer aufs Verfallsdatum.

Inhalt

Editorial: Die Selbstdarsteller Westerwelle wird FDP-Chef
Rekord bei der Heiligabendsammlung
JU macht Haus der Geschichte unsicher
Das Jubiläumsjahr Unglaublich, aber wahr: POLITEIA-Jahresrückblick
Unbeschreiblich gut Fazit der Hinrunde der Basketball-Bundesliga
Satire: Essen mit Bio Der Kanzler bei "Alfredissimo"
Ein Kapitel Lokalverkehr Buchbesprechung: " Der Balkanexpress"
Lecker! BSE - und kein Ende in Sicht
Gute Gewalt - schlechte Gewalt? Bundesaußenminister Fischer mit Vergangenheit konfrontiert
Computer: Fenstersturz? Ist Linux eine Alternative zu Windows?
Neues ... ... aus dem Netz
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