Stadtplan Leverkusen
31.01.2018 (Quelle: Internet Initiative)
<< Sperrungen während der Karnevalszüge 2018   „Fiere und Bus fahre“ an den närrischen Tagen >>

Einrichtung von Wasserbusverbindungen auf dem Rhein


In der Sitzung des Rates vom 22.06.2015 wurde zum Antrag der Fraktionen CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Opladen Plus folgender Beschuss gefasst:
„Der Oberbürgermeister wird beauftragt, im Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. Gespräche mit dem Ziel zu führen, die Einrichtung von Wasserbusverbindungen auf dem Rhein zu prüfen. Hierfür sind alle Möglichkeiten öffentlicher Fördermittel zu prüfen und heranzuziehen.“

Jetzt (2,5 Jahre nach Beschluß) teilte die Stabsstelle Mobilität folgenden Stand mit.
Die Städte Köln, Leverkusen und Wesseling sowie der Nahverkehr Rheinland (NVR), die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) und die wupsi GmbH haben sich als Partner zusammengeschlossen, um eine Machbarkeitsstudie zum Thema Wasserbus auf dem Rhein bewerten und untersuchen zu lassen. Unterstützt werden sie von der Region Köln/Bonn e.V., die die Zusammenarbeit koordiniert.
Ziel ist die Einführung eines interkommunalen, regionalen Wasserbussystems im Rheinland, der in den eng besiedelten Bereichen entlang der Rheinschiene ein zusätzliches Nahverkehrsangebot schafft. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt den innovativen Ansatz und steht einer Förderung positiv gegenüber. Die Stadt Köln wird als federführende Verwaltung zeitnah den entsprechenden Förderantrag stellen.
Der Eigenanteil der Stadt Leverkusen an dieser Studie wird ca. 10.000 Euro betragen. Ergebnisse zur Untersuchung sollen voraussichtlich im 2. Quartal 2019 vorliegen.
Sicht der Stadt Köln:

Stadt Köln und weitere Partner in der Region Köln/Bonn schließen Vereinbarung
In einer Studie soll die Machbarkeit eines regionalen Wasserbussystems auf dem Rhein untersucht werden. Zu diesem Zweck haben sich die Städte Köln, Leverkusen und Wesseling sowie die Nahverkehr Rheinland GmbH, die Kölner Verkehrs-Betriebe AG und die wupsi GmbH als Partner zusammengeschlossen. Unterstützt werden sie vom Region Köln/Bonn e.V., der die Zusammenarbeit koordiniert.

Die Partner wollen die verkehrliche, betriebliche und technische Machbarkeit eines Wasserbussystems im Rheinland untersuchen und bewerten lassen. Die Studie soll gegenüber früheren Untersuchungen auf erweiterten, aktuellen Kriterien basieren. So sollen aktuelle Entwicklungen in der Bevölkerungs- und Siedlungsstruktur sowie des Mobilitätsverhaltens berücksichtigt werden.

Die regionale Verkehrsinfrastruktur in der Region Köln/Bonn ist starken Belastungen ausgesetzt. Ziel der Partner ist es daher, zukunftsfähige und innovative Lösungsansätze für eine interkommunale und regionale Mobilitätsentwicklung zu erarbeiten. Dabei sollen auch alternative Verkehrskonzepte geprüft werden.

Gerade in den eng besiedelten Bereichen entlang der Rheinschiene wird ein großes Potenzial zur Lösung der Verkehrsprobleme aus einer Erweiterung des öffentlichen Verkehrs über den Rhein vermutet. Das zu untersuchende Wasserbussystem soll mit dem übrigen Nahverkehrsangebot und dem Radverkehr entsprechend verknüpft werden. Ein Großteil der stark genutzten Pendlerstrecken befindet sich entlang eben dieser Rheinschiene.

Aktuelle Bevölkerungsprognosen deuten zudem auf weiter steigende Pendlerströme innerhalb der Region hin. Hinzu kommt, dass die Region Köln/Bonn aufgrund ihrer Lage als Schnittpunkt der Europäischen Verkehrs- und Logistikkorridore und als bedeutende Drehscheibe im internationalen Transit- und Güterverkehr mit weiter wachsenden Verkehrsbelastungen zu rechnen hat.

Die Machbarkeitsstudie ist beim Land Nordrhein-Westfalen förderfähig. Die Stadt Köln wird als federführende Verwaltung für dieses Projekt zeitnah den entsprechenden Förderantrag stellen.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht    

Letzte Änderung am 13.03.2018 13:13 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar: (Achtung: Es sind keine Links erlaubt!)


Um das Formular vor Spam zu schützen, muss dieses ReCaptcha gelöst werden:

Achtung: Spammen zwecklos!
Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet!




Follow leverkusen on Twitter