Stadtplan Leverkusen
29.12.2008 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Neujahrsgruß Oberbürgermeister Ernst Küchler


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ein bewegtes Jahr 2008 neigt sich dem Ende entgegen. Über die allgemeinen wirtschaftlichen Perspektiven und natürlich auch Ihre persönlichen Aussichten für das Neue Jahr 2009 werden Sie sich sicher in diesen Weihnachtstagen mit Ihrer Familie, Freunden und Bekannten ausgetauscht haben.
Das neue Jahr 2009 wird ohne Zweifel eine Herausforderung. Das wurde allen spätestens Anfang Dezember mit der Insolvenz des Leverkusener Autozulieferers TMD Friction klar. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass die Menschen in Leverkusen mit Mut und Optimismus ins Neue Jahr gehen können: Die Stadt Leverkusen zeichnet sich dadurch aus, dass sie trotz einer schwierigen Haushaltslage Projekte anschiebt, die wirtschaftliche Belebung, das heißt: Arbeit, Gewerbe und Bildung versprechen.
Denken Sie an die „Rathaus-Galerie" in der City von Wiesdorf. 2009, wenn der Innenausbau für die über 100 Ladenlokale startet, werden zwischen 600 bis 800 Menschen auf der Baustelle beschäftigt sein. Zum Frühjahr 2010, wenn die Rathaus-Galerie eröffnet ist, rechnen wir mit dauerhaft 950 neuen Arbeitsplätzen in Leverkusen. ECE, der Betreiber des neuen Einkaufszentrums, kalkuliert mit 30.000 Besuchern täglich. Und diese Kunden, davon bin ich fest überzeugt, werden ihr Geld auch an anderer Stelle in der City ausgeben.
Größtes städtebauliches Projekt, das Leverkusen jemals gestemmt hat und das auch einzigartig in ganz NRW ist, ist die neue bahn stadt :opladen. Auf den 72 Hektar großen Flächen des ehemaligen Bahnausbesserungswerks und des Gleisbauhofs - bis 2003 Arbeitsplatz für mehrere Hundert Eisenbahner in Opladen - wollen wir mit Hilfe des Landes NRW wieder neue Arbeit, Gewerbe und Wohnraum, aber auch Bildung, Kultur- und Freizeitangebote schaffen. Wir sind auf einem sehr guten Weg.
Einen besseren Startschuss als den Zuschlag für den „Campus Leverkusen" - einen Fachhochschulstandort der FH Köln hier in Leverkusen – hätten wir uns für die bevorstehende Vermarktung von Wohn- und Gewerbeflächen nicht wünschen können.
Schon zum Wintersemester 2010/2011 soll das Studium losgehen, und 2013 können die ersten Absolventen sagen: „Ich habe in Opladen studiert."
Aber auch jetzt ist schon viel in Bewegung: Das ehemalige Kesselhaus soll die höchste Kletterhalle Europas werden, junge Unternehmen interessieren sich für das Gelände. Im Februar erwarten wir Vorschläge für zwei neue Fuß- und Radwegbrücken, die Opladen und Quettingen neu verbinden sollen. 2009 wird die neue bahn stadt .opladen GmbH mit dem Abriss der ersten Gebäude starten, und pünktlich zur Regionale 2010 soll der neue Park, das „Grüne Kreuz", schon erlebbar sein.
Die gute Entwicklung von Opladen erfüllt uns alle mit Freude. Große Hoffnungen für einen positiven Entwicklungsschub setze ich auf den Neubau des Bauvereins Opladen – den Wohn- und Geschäftskomplex - an der Düsseldorfer Straße.
Die Stadt Leverkusen wird auch 2009 trotz schwieriger Haushaltslage alles daran setzen, um die für die Bürgerinnen und Bürger so wichtige Infrastruktur in bestmöglichem und sicherem Zustand zu erhalten:
Ich meine damit unsere Straßen, Kanäle, alle öffentlichen Gebäude, vor allem aber die Schulen und auch Kindergärten. Zwei Beispiele: Nachdem wir in den letzten Jahren die Hauptstraßenzüge saniert haben, folgen jetzt die Nebenstraßen. Beispiel Nummer zwei: Bis 2012 werden wir die naturwissenschaftlichen Räume in unseren Gymnasien und anderen weiterführenden Schulen auf den neuesten Stand bringen. Dies wird 11, 5 Millionen Euro kosten. Geld, das sich als bessere Qualifizierung für unsere Jugend doppelt bezahlt machen soll.
Schon jetzt zeichnet sich Leverkusen durch eine überdurchschnittliche Qualifikation seiner Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus. Wir verfügen über sehr gute Bildungsangebote, nicht nur in den Schulen, sondern auch in der Aus- und Weiterbildung. Wir wollen jedoch noch besser werden, denn eine gute Qualifikation bildet das beste Fundament für Beschäftigung.
Mit Zuversicht dürfen wir auch wegen unserer starken wirtschaftlichen Basis in das Jahr 2009 sehen:
Der Chempark ist auf dem Weg zum größten Chemiepark in Europa. Allein in diesem Jahr wurde im Chempark nahezu eine halbe Milliarde Euro investiert. Ganz wichtig für uns ist auch das Standortbekenntnis, das die Bayer AG abgegeben und mit dem Umbau der ehemaligen Konzernzentrale in die größte Medienfassade der Welt bekundet hat. Und auch Lanxess stärkt seine Produktion hier am Standort Leverkusen. Beide Unternehmen unterstützen die Stadt mit namhaften Beträgen für die Schulen und für den Sport in Leverkusen.
Das Jahr 2009 wird uns sicher einiges abverlangen. Dennoch können wir optimistisch sein. Leverkusen hat mit seinen tüchtigen und engagierten Menschen, aber auch seinen Unternehmen, eine starke menschliche und wirtschaftliche Basis. Die Stadt Leverkusen wird 2009 das ihrige tun, um diese Basis nach besten Kräften weiter zu unterstützen und zu stärken.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr 2009.


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Letzte Änderung am 07.10.2012 14:31 von leverkusen.