Stadtplan Leverkusen
24.08.2004 (Quelle: TSV Bayer 04)
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Olympia: Leverkusener Bilanz nach vier Tagen stellt nicht zufrieden


Die ersten vier Tage der Leichtathletik-Wettbewerbe bei den Olympischen Spiele in Athen brachten den Leichtathleten des TSV Bayer 04 Leverkusen bisher zwei Endkampf-Platzierungen. Vier Athleten schieden in der Qualifikation aus. „Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend“, sagt Paul Heinz Wellmann, Geschäftsführer der Leichtathletik-Abteilung, in einem Zwischenfazit.

Auch das Hammerwurf-Finale mit Karsten Kobs und Markus Esser am Sonntagabend sei nicht gut gewesen. „Wenn Markus seine Vorkampf-Leistung bringt, wird er Neunter, mit 77,55 Meter zieht er in den Endkampf ein. Das wäre nach seinen Trainings- und Wettkampfleistungen nicht unmöglich gewesen. Auch die 79,81 Meter des Bronzemedaillengewinners waren nicht außer Reichweite.“ Doch so weit kam Esser nicht. 72,51 Meter wurden für ihn gemessen.

Mit Unverständnis reagierte Wellmann auf die Aussagen von Karsten Kobs, dass er mit seinem neunten Platz zufrieden gewesen sei. „Wenn Karsten das unter dem Aspekt sieht, dass es sein erstes Finale seit fünf Jahren gewesen ist, dann o.k. Aber das kann doch nicht der Anspruch eines Ex-Weltmeisters sein. Es geht auch gar nicht um den Platz, sondern um die Weite. 76,30 Meter sind für ihn nicht ausreichend.“

800-Meter-Läuferin Claudia Gesell habe in ihrem Vorlauf letztlich gezeigt, was zu erwarten gewesen sei. „Wir wussten, dass ihre Form nicht ausreichen würde, um ins Finale zu kommen.“ Die 2,20 Meter von Hochspringer Roman Fricke seien eine Enttäuschung gewesen. „Für Floé Kühnert war es eine gute Gelegenheit, internationale Luft zu schnuppern, auch wenn wir gehofft haben, dass sie eine Runde weiter kommt. Ihr Ausscheiden ist aber kein Beinbruch.“ Die Stabhochspringerin beendete die Qualifikation mit 4,15 Metern.

In Schutz nahm Wellmann Dreispringer Charles Friedek. „Gegen die Verletzung kann man nichts machen. Da muss man bei allem Ehrgeiz auf seinen Körper hören. Aber es wäre vielleicht besser gewesen, gar nicht erst zu starten, so wie es Daniela Rath gemacht hat.“


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Letzte Änderung am 16.09.2007 09:20 von leverkusen.