Nach "Big Brother" und "Der Bus".
Den Haag (dpa). Niederländische Fernsehzu-schauer können im April eine neue Vari-ante des TV-Spektakels "Big Brother" erle-ben, bei dem eine Gruppe Mitspieler an-einandergefesselt rund um die Uhr mit Fernsehkameras beobachtet wird. Der Pri-vatsender SBS 6 hat bereits mit Aufnahmen für die Serie "Gefesselt" begonnen, teilte ein Sprecher am Donnerstag in Amsterdam mit.
Schadenssumme hat sich mehr als verdoppelt.
San Francisco (dpa). Im vergangenen Jahr haben die Angriffe auf Computersysteme in Banken, Unternehmen und Regierungs-organisationen drastisch zugenommen. Die nachweisbaren Verluste hätten sich im Vergleich zum Vorjahr mit einer Summe von umgerechnet 530 Millionen Mark mehr als verdoppelt, heißt es in einer am Mittwoch in San Francisco veröffentlichten Studie des amerikanischen Computer Security Institute und der Bundeskriminalpoli-zei FBI.
Ein Jahr vor Erscheinen.
San Francisco (rpo/dpa). Kaum ist Win-dows 2000 auf dem Markt, da kursieren im Netz bereits erste Raubkopien des für 2001 geplanten Updates des Betriebssy-stems. Die neue Windows-Version mit dem Code-Namen Whistler wurde am Dienstag über mehrere Webseiten verbreitet und fand nach Angaben von Computerexper-ten reißenden Absatz.
Babies mit eigener Homepage im Netz.
Die Welt hat einen neuen Erdenbürger und alle Verwandten und Kollegen sollen es erfahren. Anzeigen in der Zeitung sind schon nicht schlecht, doch die eigene Homepage ist auch in Australien zu sehen. Rein kommerzielle Angebote wie www.powerbabies.de stellen Fotos und aktuelle Texte von und mit Ihrem Baby für sie ins Netz. Eine komplette Homepage kostet pro Jahr 98 Mark.
Werberat spricht sechs Rügen aus.
Berlin (dpa). Was ist der Unterschied zwi-schen einem Bier und einer Frau? "Wenn du mit einem Bier fertig bist, ist die Flasche immerhin noch 50 Pfennig Pfand wert". Mit diesem Spruch - und 14 weiteren Ge-schmacklosigkeiten warb eine Kneipe in Heilbronn. Doch auch in der Werbung ist die Freiheit nicht grenzenlos: Die Reaktion des Deutschen Werberates folgte. Und zwar in ihrer schärfsten Form: der öffentli-chen Rüge.
Konkurrenz blickt skeptisch auf neuartige Methode.
Hamburg (dpa). Die wertvollste Währung im TV-Geschäft ist der Marktanteil. Ein Pro-zent Marktanteil mehr zu ergattern, steigert den Unternehmenswert eines Senders um rund 100 Millionen Mark. So lautet die grobe Rechnung in der Branche. Deswe-gen lassen die Mitstreiter kaum eine Me-thode unversucht, ihre Marktpräsenz zu steigern. Der neueste Coup stammt dabei von SAT.1: Mit der Vergabe von Bonus-punkten, die dem Miles & More-Programm der Lufthansa ähnelt, will der Berliner Pri-vatsender mehr Zuschauer an sich binden. Die Konkurrenz betrachtet das SAT.1-Geschäftsgebaren mit Skepsis, aber auch mit Interesse.
Täglich 63 neue Millionäre.
New York (cid). In Silicon Valley, dem bei-spiellosen Tal vom Hightech-Amerika, werden täglich 63 Menschen zu neuen Millio-nären. Trotzdem oder gerade deshalb herrscht hier die Armut. Denn wegen der sagenhaften Einkommen, mit denen Fach-kräfte und kreative Elektronik-Naturen an-gelockt und gehalten werden, können selbst Menschen mit einem Jahresein-kommen von 50.000 Dollar kaum men-schenwürdig existieren - wobei 50.000 Dollar in anderen US-Regionen ein geho-benes Mittelstandsdasein ermöglichen.
Kokain als Nahrungsquelle.
Cambridge (g.o.). Dem Biotechnologen Neil Bruce von der englischen University of Cambridge und seinem Team ist es gelungen, einen Bakterienstamm zu isolieren, dem Kokain als Nahrungsquelle dient. Bei ihrer Arbeit stießen die Forscher auf ein Enzym, das in Zukunft einen hochempfind-lichen Drogennachweis ermöglichen könnte. Die entsprechenden Ergebnisse wurden in der März-Ausgabe des Journal of Applied and Environmental Microbiology veröffentlicht.
D.R.