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Immer wieder bekommen wir neidische
Anfragen zu unserer Tätigkeit. In der
Tat: Während in den letzten Ausgaben
unser Sonderkorrespondent das
Kinopolis und danach die Bäder- und
Saunenlandschaft des "CaLevornia"
einer strengen Prüfung unterzog,
machte er sich nun pflichtschuldig und
mit nimmermüdem Einsatz daran, die
Gastronomie in der Nähe des neuen
Erlebnisbades unter die Lupe zu
nehmen, nach dem Motto:
Erst Kneipp, dann Kneipen. Nebenbei
trieb ihn sein journalistisches Gewissen
wieder ins Kino. Zu glauben,
nichts sei schöner, als für POLITEIA
zu schreiben, muß aber dementiert
werden. Mal abgesehen von der reinen
Ehrenamtlichkeit, vermiest uns zur Zeit
eine beliebig mit Inhalt zu füllende
Politikerhülle aus Niedersachsen
die Laune. Na ja, schön, wir
sind voreingenommen. Wir haben ihn
sogar im Verdacht, daß er sich die
Haare färbt, denn schließlich ist dieser
Vertreter der neuen Generation dem
Frühverrentungsalter verdächtig nahe.
Aber wenigstens gäbe es mit ihm keine
Praktikantinnenaffären: Es würde
sofort geheiratet.
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