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Der Vorwurf, POLITEIA sei ein intellektuelles Endprodukt aus Feder von Aktentaschenfetischisten, ist selten so falsch gewesen wie diesmal. Das
Gegenteil, wir hätten in letzter Zeit inhaltlich stark abgebaut, stimmt allerdings. In dieser Ausgabe ist kein einziger Artikel über die Beziehung zwischen Antimaterie, Internet und der Neo-Postmoderne. Höchstens findet sich (Stichwort Antimaterie) die Fortsetzung der Star-Schreck-Saga, die dem Autorentrio über den Kopf zu wachsen droht. Manche wollen dieses Epos bis zum bitteren Ende, also zur Bundestagswahl 1998, fortgesetzt sehen. So grausam werden wir nicht sein. Aber wer sich für Kohl, Hyperraumanomalien und Photonentorpedos interessiert, kann uns ruhig Vorschläge für die weitere Handlung zumailen. Im übrigen hat diese Ausgabe den Schwerpunkt eindeutig beim Kino: Filmkritiken, aber auch die Kinos selbst (Kinopolis und Scala) werden unter die Lupe genommen. Das Politeia-Raum-Zeit-Kontinuum bekommt leider einen Riß: Im Januar machen wir Pause. Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!
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