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Kopfgeld
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Tom Mullen, der erfolgreiche Unternehmer und Besitzer einer Fluggesellschaft (Mel Gibson)
lebt harmonisch mit seiner Frau Kathrin (Rene Russo) und seinem Sohn Sean in New York.
Eines Tages wird das Familienglück getrübt, als Sean von Kidnappern entführt wird.
Sie fordern 2 Millionen Dollar von Mullen innerhalb von 48 Stunden, oder Sean stirbt.
Nachdem ein Übergabeversuch scheitert, entschließt sich Mullen, das Lösegeld in ein Kopfgeld umzuwandeln. 2 Millionen für das Ergreifen der Kidnapper, tot oder lebendig. Ein dramatisches Spiel mit hohem Einsatz nimmt seinen Lauf...
In diesem extrem spannenden Streifen überzeugen vor allem Mel Gibson und Rene Russo
durch ihre schauspielerische Leistung, ebenso Gary Sinise als Jim Shaker, der den Kopf der
Kidnapperbande verkörpert. Donnie Wahlberg, bekannt von den New Kids on the Block,
überrascht in einer Nebenrolle.
Durch die Action und Spannung wird die Aufmerksamkeit des Zuschauers vollkommen auf die
Leinwand gebannt, er erlebt die Gefühle der Betroffenen unmittelbar mit. Desweiteren glänzt
der Film durch unvorhergesehene Wendungen, wodurch die Aufmerksamkeit des Publikums
bis zum Ende gesichert ist. Nicht nur für Mel-Gibson-Fans ein Kinomuß!!
Stefan Hebbel
Star Trek VIII: Der erste Kontakt
Das 24. Jahrhundert: An Bord der neuen USS Enterprise führen Captain Picard und Co. eine
langweilige Überwachungspatrouille durch, als sie ein erschütternder Notruf von der Erde
erreicht. Die Borg, die Todfeinde der Föderation, sind wieder da und liefern sich im Erdorbit ein
Gefecht mit Starfleet, wobei die Menschheit wie so oft ziemlich alt aussieht.
Die Enterprise begibt sich mit Höchstgeschwindigkeit in die Schlacht und vernichtet den
Invasor. Ein kurz vor der Vernichtung ausgestoßenes Beiboot entkommt und verschwindet in
einem Lichtwirbel. Schlagartig verändert sich die Erde; aus ihr ist ein Borgplanet, mit
willenlosen Menschen geworden. Des Rätsels Lösung: Das Beiboot hat einen Zeitsprung
durchgeführt und die Vergangenheit verändert. Man beschließt, den Aliens in die
Vergangenheit zu folgen.
Das 21. Jahrhundert: Nach einem guten Rutsch durch die Jahrhunderte plättet man als erstes
das Borg-Schiff, welches kurz vorher den Norden der USA unter Beschuß nahm, und merkt
dabei nicht, daß sich einige Borg unbemerkt an Bord der Enterprise geschlichen haben...
Der nunmehr achte Teil der Star Trek Saga auf der Kinoleinwand ist sehr gut gelungen. Er
krankt allerdings unter der Tatsache, daß es nur zwei Sorten von Kinozuschauern gibt: Die
einen, die Star Trek lieben, und die anderen, die es hassen. Trotzdem könnte man diesen
Streifen auch Leuten empfehlen, die sich mit Science Fiction bisher weniger befaßt haben.
Von allen Trek-Filmen ist dieser der mit Abstand brutalste (stellenweise erinnert einen das
ganze an die Alien-Trilogie), was bei diesem Filmgegner aber auch nicht anders zu erwarten
war. Verantworlich für die Spezialeffekte war standesgemäß Industrial Light and Magic, die
führende Firma auf dem Gebiet, welche die gestellte Aufgabe zur vollen Zufriedenheit der
Produzenten erfüllte. Bei den Schauspielern blieb natürlich nicht viel Spielraum, da die
Charaktere feststanden. Alle Hauptdarsteller boten eine gewohnt gute Leistung.
Für Star-Trek-Begeisterte ein Muß, für alle anderen nur eingeschränkt empfehlenswert!
MiWi
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