Leverkusen
Monatsrückblick Juni
- Weil kein neuer Vorsitzender gefunden wurde, löste sich nach 77 Jahren der Obst und
Gartenbauverien auf. Der vorherige Vorsitzende zog nach Wermelskirchen.
- Anfang Juni meldeten die SPD und die Bürgerliste Bedenken bei einem der
Punkte, die der Regierungspräsident als Auflagen zum Haushalt '98 gesetzt hatte,
an.
Der "Knackpunkt" sei ihrer Meinung nach der Punkt, daß die Stadt keine
Verträge über freiwillige Leistungen mehr machen darf.
- Daß Fußballspieler auch schreiben können, das bewies Ulf Kirsten im
vergangenenen Monat, als er sein neues Buch "Der TORgarant" herausbrachte.
- Bayer wirbt zusammen mit sechs anderen Sponsoren und dem
DFB für die WM 2006 in Deutschland. Daß jedoch ein WM-Spiel in Leverkusen
stattfinden wird, ist eher unwahrscheinlich, da das
Ulrich-Haberland-Stadion
nicht über die geforderten 30000 Sitzplätze verfügt.
- Am 4.Juni besuchte Jürgen Rüttgers, der Bundesminister für Bildung und
Zukunft, Gut Ophoven und
anschließend die Stadthalle Bergisch Neukirchen, um mit den Leuten über seine
Aufgaben zu sprechen und Themen zu diskutieren.
- Eine schöne Bescherung, das sind ungefähr die Worte, die jeder gedacht haben
wird, als er in den ersten 3 Juniwochen über das Wetter nachdachte. Eigentlich war
es doch recht abwechslungsreich: starke Regenfälle, Nieselregen, Sturm, Hagel,
alles war dabei. Die Folgen: Umgestürtzte Bäume, und Schlammstraßen mit
frischem Schlamm von den Feldern, b.z.w. richtige Wasserstraßen.
- Ärgerlich war dieses Wetter für den "Tag der Offenen Tür" auf
Gut Ophoven, der am 7.6.98
stattfand. Die Regenschauer hielten den erwarteten Besucherstrom von 4000 ab, sich an
diesem Tage ein wenig über die Umwelt zu informieren.
- Spaß mit einem 6 Meter tiefen Loch hatten die Bewohner Am Knetterbusch. Dort sackte
am 8. Juni nachmittags der Boden ab und hinterließ ein Loch im Boden. Zum
Glück wurde niemand verletzt.
- Blümchen, Blümchen in der Stadt, wer die wohl mal dorthin gestellt hat?
Leverkusen, unzählige Stadtteile. Wir befinden uns im Jahr 2005. Halb
Wiesdorf ist von Blumen
bedeckt. Halb Wiesdorf? Ja, denn die Landesgartenschau wird ein paar duftende
Eindrücke nach Leverkusen bringen. Na dann bin ich mal gespannt.
- Jetzt ist es raus. Die von den Bürgern gesammelten Altkleider werden meistens an
Osteuropäer und Afrikaner für gutes Geld verkauft anstatt an Bedürftige
verschenkt.
- Es hätte so richtig schön werden können, hätte doch die Sonne
geschienen beim Schlebuscher
Schützen und Volksfest. Leider hatte Petrus keine Einsicht und ließ den
Boden matschig werden. Eins ist aber schon jetzt versprochen worden: Nächstes Jahr
gibt's ein Zelt.
- Das Sparprogramm der Stadt wirkt
sich vor allem natürlich bei den Schulen
aus. Diese müssen mit 190 000 DM weniger rechnen.
- Die Leichtathletikabteilung des TSV Bayer 04 bekommt
eine neue Leichtathletikhalle, um sich besser auf die olympischen Spiele im Jahr 2000
vorbereiten zu können. Sie soll auf dem Sportgelände an der Kalkstr. stehen.
3 Millionen Mark schießt die Stadt mit beim Bau bei. Aber für Schulen haben
wir natürlich kein Geld, dafür können aber auch Schulklassen in die neue
Bayer-Halle.
- Einen Kenrspintomograph steht jetzt im Klinikum zur Verfügung. Das Gerät ermöglicht eine sehr genaue Untersuchung rund um den Menschen und sein "Innenleben".
- Viel Trubel herschte am 16.Juni ab 8:30 Uhr im Leverkusener Rathaus, oder eher außen drumherum, da aus der Klimaanlage ein übelriechendes Kältemittel austrat, wurde das Rathaus geräumt. Die Bedientsteten hatten dann gegen Mittag für den Rest des Tages frei. Ob die Stadt jetzt Lohnausfall für diesen Tag von ihnen verlangen soll und kann, wird noch überprüft. Das Rathaus stand
einen Tag später wieder für jeden Bürger dieser Stadt offen.
- 16 Frauen werden nun von der Wupsi zu Busfahrerinnen ausgebildet. Bei einer bestandenen Prüfung sollen 6 von ihnen in Zukunft täglich die Leverkusener und deren Besucher befördern.
- Am 19. Juni liefen sie dann endlich: die 3 bzw. 6 von der Citystreife. Ihren ersten Tag absolvierten sie in Opladen.
Samstags sollen sie hauptsächlich in Wiesdorf und Donnerstags in Opladen anzutreffen seien.
Ansonsten sind sie immmer abwechselnd in Wiesdorf und Opladen.
- Wenn es nach der Umweltministerin Bärbel Höhn geht, dann steht 1999 bei jedem Bürger unseres Landes eine Bio-Tonne im Vorgarten. Klappen würde das bei der AWL bis dahin allerdings nicht, da die Vorbereitungen für so etwas zu lang andauern würden.
- Zum 1.Juli kaufte das Leverkusener Komunikationsunternehmen TeleLev 120 Kilometer Kupferleitungen von der EVL ab. Mit Hilfe dieser Leitungen will das Unternehmen in der Startphase einen Teil der Kunden via Funk verbinden.
- Am 23. Juni veranstaltete die Bürgerinitiative Bullenwiese eine Menschenkette als symbolischen Schutzwall. Anschließend fand ein Gespräch mit den Verantwortlichen von der Stadt statt. Doch auch in diesem Gespräch forderte die Bürgerinitiative keine Bebauung der Bullenwiese, sondern unberührte Natur.
- Das war es auch fast, doch eine Sache war da noch: ein 22-jähriger Asylbewerber wurde vom Opladener Amtsgericht freiegsprochen. Der Mann hatte gegen die Auflage verstoßen und den Regierungsbezirk Köln verlassen. Der Grund des Verlassens war sein Bruder, der dringend einen Dolmetscher brauchte und so auf seinen Bruder angewiesen war.
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Letzte Änderungen: 14.04.2003