Das 2007 abgerissene Rathaus in Wiesdorf(Friedrich-Ebert-Platz 1, Karte D3) war weder das erste Rathaus an dieser Stelle, noch das erste Rathaus im heutigen Stadtgebiet überhaupt.
Der jetzige Bau wurde nach dreijähriger Bauzeit am 1. April 1977 eröffnet, nachdem sein Vorgänger noch vor der Gebietsreform im Jahre 1971 abgerissen worden war. Zeitweise war auch überlegt worden, die Doktorsburg für ein neues Rathaus abzureißen.
Für 650 Mitarbeiter wurden 17.300 m³ Beton, 2.310 t Stahl. 5.000 m² Schiefer und 4.000 m² Glas verarbeitet. Es kostete 39,2 Mio DM, 3,5 Mio für die Einrichtung, 6,5 Mio für die 285 Stellplätze fassende Tiefgarage und 5,3 Mio DM für den 17.000 m² großen Rathausvorplatz.
Bis Ende 2002 waren im fünften Stock der Ratssaal und Rämlichkeiten für Ausschußsitzungen untergebracht. Wegen Brandschutzproblemen müssen die diese Sitzungen jetzt im Verwaltungsgebäude Goetheplatz stattfinden.
Ein Bürgerentscheid verhinderte eine vom Stadtrat und Oberbürgermeister gewünschte Sanierung. Nachdem der Oberbürgermeister das Gebäude verlassen hat, werden jetzt nach und nach alle Ämter in andere Gebäude ziehen. Zur Zeit wird das Rathaus zugunsten des ECE abgerissen.
Das 1999 unter Denkmalschutz gestellte Haus Küppersteger Str. 30 diente von seiner Erbauung 1891 bis 1910 als Rathaus und anschließend bis 1917 als Bürgermeisterwohnung. Danach zogen hier Sparkasse und danach die Post (jetzt McPaper) ein. Eigentümerin ist die WGL.
Aber auch in den Stadtteilen tat sich im Laufe der Zeit etwas:
InOpladen wurde im August 1975 des alte Rathaus abgerissen. Der
alte Opladener Rat hatte dies noch beschlossen und dafür das Verwaltungsgebäude am Goetheplatz errichten lassen, in dem am 12.12.1974 ein einziges Mal der Opladener Stadtrat und seit 2003 der Leverkusener Rat tagt. Seit Ende August 2005 ist im Verwaltungsgebäude auch die Zweigstelle der Stadtbibliothek untergebracht (Öffnungszeiten).