Skyliners ging die Puste ausDie Basketballwelt am Rhein kann durchatmen: Nach 5 Niederlagen in Serie konnten die Riesen vom Rhein im BBL-Spitzenspiel des Tabellendritten gegen der Vierten, die Opel Skyliners aus Frankfurt, mit 100:84 (42:49) endlich wieder einen Sieg landen. Schon bei der Mannschaftsvorstellung konnte man erahnen, was an diesem Nachmittag spielentscheidend werden sollte: Wegen diverser Verletzungen und Kranheiten konnte Stefan Koch nur acht Spieler ins Rennen schicken, von denen zudem noch zwei grippegeschwächt waren.
Allerdings zeichnete sich jetzt schon ein Problem für Stefan Koch ab, da mit Shields, McCoy und Maras drei seiner Leistungsträger bereits drei Fouls zu Buche stehen hatten. Tatsächlich gelang es dem Team von Calvin Oldham nun, Tyron McCoy unter Kontrolle zu bekommen. Wie die ersten beiden Viertel dem Zwölfer von Frankfurt gehörten hatten, war Abschnitt 3 und 4 die Zeit des Leverkusener Siebeners (John Best). Auch er erzielte hier 19 Punkte. Und gemeinsam mit Steven Hutchinson konnte man vor allem ihm den Willen zum Sieg anmerken. Das Leverkusener Publikum konnte aufatmen, denn endlich lief es auch von draußen wieder besser (7/11 Dreier gegenüber 3/10 in der ersten Hälfte), wenngleich Mike Hansen an diesem Tag nur einen seiner gefürchteten Schüsse aus der Distanz verwandeln konnte.
Unterm Strich konnten die Leverkusener die Quoten dann auch noch freundlicher gestalten (50% zu 50% Feldwürfe, 83% zu 74% Freiwürfe). Beste Werfer bei Bayer waren Best (28 Punkte, 3 Dreier), Evans (23, 4 Dreier) und Lokhmanchuk (19, 2 Dreier). Hansi Gnad konnte in 15 Minuten Spielzeit immerhin 7 Rebounds holen. Bei Frankfurt scorten am Besten McCoy (26, 1 Dreier), Terdenge (20), Maras (17, 8 Rebounds) und Lütcke (12, 7 Rebounds). Text: Martin Wingender; Fotos: Bayer 04, CeWeBe |